Hinter britischen Gefängnismauern: Der Islam übernimmt die Macht

Hinter britischen Gefängnismauern: Der Islam übernimmt die Macht
Foto: Symbolbild

London. Nicht nur die britische Gesellschaft insgesamt ist am Kippen und kann nicht mehr verbergen, daß Großbritannien bereits in näherer Zukunft ein islamisches Land sein könnte. In den britischen Gefängnissen ist die Entwicklung noch extremer – dort ist die Islamisierung und die Machtübernahme durch Ausländer bereits so gut wie vollzogen.

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Zahlen des britischen Justizministeriums, die der Tory-Abgeordnete Nick Timothy veröffentlicht hat, geben der Entwicklung eine statistische Dimension. In England und Wales sind 18 Prozent der Gefangenen muslimischen Glaubens, gegenüber 6,5 Prozent in der Gesamtbevölkerung. Und: jeder fünfte muslimische Gefangene ist weiß. Die Zahl weißer Muslime im Strafvollzug stieg seit 2022 von 2767 auf 3218 – ein Zuwachs von 16 Prozent. Ob die Betroffenen aus Überzeugung konvertiert sind oder aus Furcht vor Repressalien, geht aus den Angaben nicht hervor.

In den britischen Gefängnissen arbeiten inzwischen 140 muslimische Seelsorger gegenüber 87 anglikanischen Geistlichen. Diese Schieflage läßt sich nur zum Teil mit dem höheren Bedarf erklären. Es gibt schlichtweg zu wenige christliche Seelsorger. Für islamistische Gefangene existieren spezielle Einrichtungen, sie werden jedoch aus Sorge vor einer möglichen Märtyrerwirkung von der Gefängnisaufsicht kaum genutzt. Regierungsberater hatten bereits vor Jahren vor Zwangskonversionen durch islamistische Gruppen gewarnt. Der Abgeordnete Timothy fordert nun einen Untersuchungsausschuß.

Als prominente Beispiele für Radikalisierung im Strafvollzug gelten Richard Reid, der später als „Schuhbomber“ bekannt wurde, und Khalid Masood, der Attentäter von Westminster. Beide kamen im Gefängnis mit dem Islam in Berührung. Auch der spätere Berliner Attentäter Anis Amri verbrachte Zeit in italienischen Haftanstalten und radikalisierte sich dort.

Die Entwicklung in den britischen Knästen gewinnt ihre besondere Brisanz vor dem Hintergrund früherer Fälle wie der sogenannten „Grooming Gangs“. In Städten wie Bradford und Teilen Ostlondons konnten sich über Jahrzehnte hinweg ungestört muslimische Parallelgesellschaften entwickeln. Der britische Staat sieht sich damit sowohl mit der Radikalisierung unter Gefängnisinsassen als auch mit der Frage konfrontiert, welche Folgen solche Prozesse nach der Haftentlassung für die gesamte Gesellschaft haben. Es sind keine guten. (mü)

Bild: Pixabay/Gemeinfrei

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