Bevölkerungsaustausch auf Hochtouren: Neuer Einbürgerungsrekord
Berlin. Unfaßbare 333.343 Menschen erhielten allein im Jahr 2025 die deutsche Staatsangehörigkeit – so viele wie nie zuvor. 65.775 kamen aus Syrien, 34.185 aus der Türkei. Es folgten Irak mit 13.792, Afghanistan mit 10.883, Iran mit 10.125, Kosovo mit 9.710, Bosnien und Herzegowina mit 8.841 sowie Ägypten mit 4.848 Einbürgerungen. Zusammen stellen diese mehrheitlich muslimisch geprägten Herkunftsländer 158.159 neue Paß-Deutsche, rund 47 Prozent von allen. Da die Statistik je Kontinent nur die größten Herkunftsstaaten einzeln ausweist, dürfte der tatsächliche Anteil noch höher liegen.
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Mit der Staatsbürgerschaft erhalten die Eingebürgerten auch das Wahlrecht bei Landtags-, Bundestags- und Europawahlen. Eine Insa-Erhebung zum Wahlverhalten muslimischer Wähler kommt auf 26 Prozent für die SPD und 23 Prozent für die Linke. Union und AfD erreichen 22 beziehungsweise elf Prozent, die Grünen acht und das BSW sieben Prozent. In der allgemeinen Sonntagsfrage liegen SPD und Linke bei zwölf beziehungsweise elf Prozent. Der Kommunikationswissenschaftler Norbert Bolz schrieb dazu auf X: „Die mächtigste Waffe der linken Parteien ist die Turboeinbürgerung.“
Grundlage der Entwicklung, die auf die rasante Verdrängung der autochthonen deutschen Bevölkerung durch Zuwanderer hinausläuft, ist unter anderem die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts durch die „Ampel“-Regierung. Sie reduzierte die reguläre Frist, nach der eine Einbürgerung frühestens möglich ist, von acht auf fünf Jahre. Die Mehrstaatlichkeit wurde grundsätzlich ermöglicht. In Deutschland geborene Kinder erhalten die deutsche Staatsangehörigkeit automatisch, wenn ein Elternteil seit mindestens fünf Jahren hier lebt. Die nach der „Flüchtlings“krise von 2015 gelockerten Regeln gelten auch unter der derzeitigen Merz-Regierung weiter. Nur die Einbürgerung nach drei Jahren für besonders Qualifizierte wurde abgeschafft. (rk)
Bild: Pixabay/gemeinfrei
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