Die Mär vom gut integrierten Ausländer: Afghane ersticht Studenten

Die Mär vom gut integrierten Ausländer: Afghane ersticht Studenten
Foto: Symbolbild

Trier. Ein besonders tragischer Messer-„Einzelfall“: ein 22jähriger Student ist in Trier auf offener Straße erstochen worden. Der Täter, ein gleichaltriger Afghane, wurde kurz nach der Tat festgenommen und befindet sich – wie in solchen Fällen in Deutschland üblich – inzwischen nicht etwa in Haft, sondern in einer psychiatrischen Anstalt.

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Der Afghane hat den Studenten am Mittwochvormittag unvermittelt auf einem Gehweg angegriffen. Zeugen beobachteten, wie er mit einem Küchenmesser mindestens zweimal auf den Oberkörper des Opfers einstach. Sein Opfer brach zusammen und starb wenig später im Krankenhaus. Täter und Opfer kannten sich nicht.

Der Beschuldigte gestand seine Tat unmittelbar nach seiner Festnahme. Weitere Angaben machte er nicht. Die Behörden attestieren ihm – was wichtig ist, um ihn vor einer langjährigen Haftstrafe zu schützen – eine „psychische Erkrankung“; der Afghane war bereits früher in einer psychiatrischen Klinik behandelt worden.

Laut Lokalmedien lebt der Mann seit rund zehn Jahren in Deutschland, hat einen Schulabschluß, eine Ausbildung und war berufstätig. Er galt als „gut integriert“. Die Universität Trier bestätigte, daß der Getötete dort studierte, und sprach von „großer Bestürzung und tiefer Trauer“.

Zumindest bei den Eltern des Opfers scheint die Bluttat eine Erkennntnis ausgelöst zu haben. Elke und Thomas Dick äußerten sich gegenüber der „Bild“-Zeitung öffentlich. Beide engagieren sich kommunalpolitisch für die CDU. Nun fordern sie politische Konsequenzen. Elke Dick sagte: „Es muß sich in Deutschland etwas ändern. Wir fühlen uns nicht mehr sicher.“ Ihr Mann erklärte: „Der Fall meines Sohnes muß jetzt Deutschland aufrütteln. Ich appelliere an die Politik, an unsere Landes- und Bundesregierung, unsere Bürger vor solchen Attentaten zu schützen. Ich möchte Gerechtigkeit für meinen Sohn.“

Doch die kommt in jedem Fall zu spät. Aber wenn die Bluttat von Trier wenigstens bei manchen zum Umdenken führt, war sie nicht völlig umsonst. (rk)

Bild: Pixabay/gemeinfrei

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