Deutschlands Kernproblem: „Asia Times“ kritisiert den Bevölkerungsaustausch
Hongkong. Auch im Ausland wird eines der zentralen Probleme Deutschlands klar erkannt – die Folgen der Zuwanderung bei gleichzeitiger Abwanderung deutscher Leistungsträger. Die in ganz Asien populäre, in Hongkong erscheinende Tageszeitung „Asia Times“ warnte unlängst in ihrem „Global Risk-Reward Monitor“ vor düsteren Zukunftsaussichten für den einstigen Exportweltmeister Deutschland. Der Artikel beginnt mit einem Hinweis auf die positive Nettozuwanderung von jährlich zuletzt 235.000 Menschen – doch diese Zahl sei irreführend. Die Wahrheit über den deutschen Migrationssaldo sei eine ungute.
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Denn: Deutschland verliere zunehmend Deutsche und EU-Bürger netto, während der positive Saldo fast ausschließlich auf Zuwanderung von außerhalb der EU beruhe. Die Auswanderung sei hochselektiv: wer gehe, sei häufig jung, mobil, hochgebildet und international einsetzbar. Forschungen deutscher Institutionen legten nahe, daß seit 2010 etwa sieben von zehn deutschen Auswanderern einen Universitätsabschluß besitzen. Doch genau diese Personen brauche Deutschland eigentlich selbst am dringendsten: Ärzte, Manager, Forscher, Unternehmer, Finanzfachleute, Softwareentwickler, qualifizierte Handwerker.
Ihr Weggang sei kaum sichtbar, schreibt die „Asia Times“. Ein Arzt, der in die Schweiz zieht, ein Software-Ingenieur, der nach Lissabon geht, ein Unternehmer, der in Osteuropa statt in Deutschland expandiert – kumulativ schwächen diese individuellen Entscheidungen die produktive Basis des Landes. Im vergangenen Jahr wanderten 96.689 Deutsche mehr aus als zurückkehrten – die höchste Zahl seit Jahrzehnten. Bei den EU-Bürgern betrug der Nettoverlust 37.154. EU-Bürger haben einfachen Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt. Wenn sie nun netto das Land verließen, sei dies ein unverkennbarer Indikator für die sinkende Attraktivität Deutschlands innerhalb Europas
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Jahrzehntelang war Deutschland das klassische Ziel für aufstiegsorientierte Zuwanderer. Diese Position erodiert derzeit, befindet die „Asia Times“. Polen, Rumänen, Italiener und Griechen hätten heute mehr und bessere Alternativen. Manche entschieden, daß der „deutsche Deal“ – hohe Steuern, teurer Wohnraum, Bürokratie, begrenzte Aufstiegschancen – nicht mehr aufgehe. Die Autoren sehen darin das Kernproblem: Deutschland tausche nicht nur Bevölkerung, sondern Humankapital. Die Auswanderer seien überproportional gebildet und wirtschaftlich produktiv – die Zugewanderten das Gegenteil. Ein großer Teil von ihnen komme aus ärmeren, weniger gebildeten Bevölkerungsschichten. Viele Neuankömmlinge verfügten weder über Deutschkenntnisse noch über verwertbare Qualifikationen. Integration sei teuer, langsam und häufig unvollständig. Auch der fiskalische Effekt sei negativ. Deutschland verliere Nettosteuerzahler und gewinne Menschen, die zunächst – oft über Jahre – netto negativ seien.
Dies treffe den teuren Wohlfahrtsstaat besonders hart. Das deutsche Modell hänge von einer großen Zahl produktiver Erwerbstätiger ab, die hohe Steuern und Abgaben leisteten. Wenn ein hochbezahlter Ingenieur oder Arzt das Land verläßt, verliert der Staat einen Nettosteuerzahler, Kaufkraft und unternehmerische Dynamik. Umgekehrt gewinne er bei geringqualifizierter Zuwanderung oft jahrelang keinen Beitragszahler.
Zu Recht erkennt die „Asia Times“ im schleichenden Bevölkerungsaustausch Deutschlands das Kernproblem für die wirtschaftliche und soziale Zukunft des Landes. Umso mehr wundert sich das Blatt, daß darüber offenbar keiner der politisch Verantwortlichen in gebotener Offenheit diskutiere. (rk)
Bild: Pixabay/gemeinfrei
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Kommentare 1
Ein sehr aufschlussreicher Artikel einer asiatischen Fachzeitung mit Namen Asia Times,der voll den Nagel auf den Kopf trifft.Die Ausländer und ihre Presse sind anscheinend besser informiert und schütteln nur noch den Kopf über die deutsche Dummheit. Wenn Hunderttausende gut gebildete Männer und Frauen diesem desolaten Deutschland den Rücken kehren und im Ausland eine bessere Perspektive sehen,btaucht man sich nicht zu wundern,wenn der Bevölkerungsaustausch enorme Ausmaße annimmt. Aber das wird von der verlogenen Politik in Deutschland ja gefördert. Anstatt Fachleute,Ärzte,Anwälte,Ingenieure,Wissenschaftler,Betriebs-und Volkswirtschaftler, Facharbeiter,IT-Spezialisten,die bestens ausgebildet sind,in Deutschland zu halten,werden Hunderttausende fremder Menschen,die zum größten Teil eine sehr niedrige Schulbildung geschweige Berufsausbildung haben,mit Versprechungen nach Deutschland gelockt. Das ist alles von der Politik so gewollt. Diese sollen dann die Wirtschadft am laufen halten. Da lachen selbst die Hühner. Sarrazin hat das ja in seinem Buch so beschrieben. Da die aktute deutsche Politik auf beiden Augen anscheinend blind ist,brauchen wir uns nicht zu wundern,wenn in 100 Jahren die deutsche Kultur ausgestorben ist und Einwanderer das Ruder dann bei uns übernehmen werden.Die Scharia lässt dann grüßen. Merkel,Scholz und jetzt Merz haben dafür gesorgt,dass dieses ehemalige Vorzeigeland in Europa und in der ganzen Welt nur noch belächelt wird. Was ist ais diesem einst so blühenden Land der Dichter,der Denker,der Wissenschaftler,der Ökonomen,der Facharbeiter und Angestellten geworden,es ist vor Dummheit der Politik nicht mehr auszuhalten. Es gibt nur eine Möglichkeit,diesen deutschen Wahnsinn zu stoppen.Wählt alle diese "Nichtskönner und "Politik-Flaschen" in Wahlen komplett ab, es wird Zeit für eine Erneuerung in Deutschland,bevor es endgültig zu spät ist.