Der Preis der „Bereicherung“: Messerstecher mit „dunklem Hauttyp“ wütet auf Dorfparty

Der Preis der „Bereicherung“: Messerstecher mit „dunklem Hauttyp“ wütet auf Dorfparty
Foto: Symbolbild

Bad Tölz. Berichte vom sommerlichen Freizeitvergnügen in der „bunten“ Republik nehmen heuer immer mehr Züge einer Kriegsberichterstattung an. Im Gegensatz zu früheren Jahren bemühen sich die Mainstream-Medien inzwischen gar nicht mehr, die Identität der Tatverdächtigen zu verschleiern.

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Bei einem besonders brutalen Vorfall aus der oberbayerischen Provinz brauchte die Polizei allerdings einen Tag, um die entlarvende Täterbeschreibung herauszugeben. Bei der traditionellen „Blauliachd-Party“ des örtlichen Burschenvereins in Egling im Landkreis Bad TölzWolfratshausen kam es am Samstagabend zu einem schweren Gewaltausbruch. Acht Menschen wurden verletzt, mehrere mußten notoperiert werden. Die Polizei sucht weiterhin nach dem Täter, der in der Menge von rund 700 Besuchern verschwand.

Zeugen schilderten ihn als etwa 1,80 bis 1,90 Meter groß, schmal gebaut, mit kurzen dunklen Haaren. Er soll gebrochenes Hochdeutsch gesprochen haben und wird mit einem „dunklen Hauttyp“ beschrieben.

Die Eskalation begann gegen 23.45 Uhr. Ein 24jähriger Österreicher war mit einem Freund auf dem Weg zum Ausgang der Hütte, als er „unvermittelt durch einen Schlag gegen den Kopf zu Boden gebracht“ wurde. Als er wieder hochblickte, sah er, wie derselbe Angreifer ein Messer zog und auf den Unterarm seines 16jährigen Begleiters einstach. Der Jugendliche erlitt eine arterielle Schnittwunde, ein Muskel wurde durchtrennt. Er wurde noch in der Nacht operiert. Der Täter mit dem „dunklen Hauttyp“ setzte daraufhin seine Angriffe fort. Mindestens ein weiterer junger Mann wurde mit dem Messer verletzt, ein anderer erlitt schwere Gesichtsfrakturen. Die Polizei spricht von mehreren Körperverletzungen auf dem Festgelände.

Der Sicherheitsdienst alarmierte die Polizei und sperrte die Ein und Ausgänge. Das Fest wurde beendet, alle Besucher wurden am Ausgang kontrolliert. Der Täter entkam unerkannt. (rk)

Bildquelle: Pixabay/gemeinfrei

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