Dank Merkel und der „Ampel“: Deutschlands Industrie im freien Fall

Dank Merkel und der „Ampel“: Deutschlands Industrie im freien Fall
Foto: Symbolbild

Berlin/Brüssel. Deutschlands Industrieproduktion lag 2025 preisbereinigt knapp elf Prozent unter dem Niveau von 2015. Polen hingegen steigerte seinen Ausstoß im selben Zeitraum um satte 54 Prozent, Dänemark um 48 Prozent. Das geht aus einer Auswertung von Eurostat-Daten hervor.

 

Auch Österreich entwickelte sich mit einem Produktionsplus von rund 23 Prozent deutlich besser als die frühere Wirtschaftslokomotive Deutschland. Die Schweiz erreichte sogar 36 Prozent, Belgien 24 Prozent. Frankreich hielt sein Niveau annähernd. Noch schlechter als Deutschland schnitt unter den unmittelbaren Nachbarn lediglich Luxemburg mit einem Minus von knapp 13 Prozent ab.

Der Niedergang begann nicht erst mit der – selbstverschuldeten – Energiekrise nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine. Bereits 2021 lag die deutsche Industrieproduktion 4,1 Prozent unter dem Stand von 2015, eine Folge der von Merkel ausgerufenen „Energiewende“. Bis 2025 folgte dann unter der „Ampel“-Regierung ein weiterer Rückgang um rund sieben Prozent. 

Wie schwer die Krise auf dem Arbeitsmarkt wiegt, zeigt eine Studie des ifo-Instituts. Zwischen Ende 2018 und Ende 2025 verlor die deutsche Industrie rund 496.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze – ein Rückgang von 7,1 Prozent. Besonders betroffen waren die Automobilindustrie samt Zulieferern mit 123.500 Stellen sowie die Hersteller von Metallerzeugnissen mit 115.600 und der Maschinenbau mit 64.500 verlorenen Arbeitsplätzen.

Einschließlich industrieller Leiharbeitskräfte beziffert das ifo-Institut den Stellenabbau sogar auf rund 628.000. Gleichzeitig entstanden im Dienstleistungssektor mehr als 2,2 Millionen neue Arbeitsplätze. Doch dieser Wandel kann den Verlust industrieller Wertschöpfung nicht ausgleichen. ifo-Forscher Joachim Ragnitz warnt: „Ausgerechnet die Branchen schrumpfen, die bisher unseren Wohlstand getragen haben.“ Vom Haareschneiden, Nägellackieren und Copywriting kann keine Volkswirtschaft leben. (se)

Bildquelle: Pixabay/gemeinfrei

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