„Chauvinistisch, frauenfeindlich, kapitalistisch“: Jusos erklären der Ehe den Krieg

„Chauvinistisch, frauenfeindlich, kapitalistisch“: Jusos erklären der Ehe den Krieg
Foto: Symbolbild

Berlin. Die Berliner Jungsozialisten gehen aufs Ganze: sie fordern jetzt die Abschaffung der Zivilehe und die Streichung des besonderen Schutzes für Ehe und Familie aus dem Grundgesetz. In einem noch nicht beschlossenen Antrag für den SPD-Landesparteitag bezeichnen sie die Ehe als Instrument des „Patriarchats“. Die Antragskommission empfiehlt eine Vertagung auf 2027.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

„Das Patriarchat ist eines der Kernunterdrückungssysteme unserer Gesellschaft“, heißt es zu Beginn des Papiers. Die Ehe habe sich „über Jahrtausende“ entwickelt, „um die Unterdrückung von Frauen durch Cis-Männer abzusichern“. Ursprünglich sei sie ein politisches Werkzeug zur Verteilung von Eigentum gewesen. Später habe sie unter dem Deckmantel der Liebe verschleiert, daß Frauen dabei Selbstbestimmungsrechte aufgeben. Die Institution diene „dem chauvinistischen, kapitalistischen Nationalstaat als Durchsetzungsinstrument frauenfeindlicher, queerfeindlicher, klassistischer und rassistischer Politik“.

Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<

Daraus leiten die Jusos ihre Forderung ab: „Die Zivilehe wird abgeschafft.“ Steuerliche Privilegien sollen entfallen. Artikel 6 Absatz 1 des Grundgesetzes soll gestrichen werden. An die Stelle der Ehe sollen „Verantwortungsgemeinschaften“ treten, die auch nicht auf zwei Personen beschränkt sein müssen. Ein schriftlicher Antrag beim Standesamt soll genügen, eine Probephase soll möglich sein. Bestehende Ehen können bleiben oder umgewandelt werden. Finanzielle Vorteile des Staates sollen entfallen, „um den Grundsatz der Gleichbehandlung nicht zu verletzen“. (rk)

Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!

Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin

Kommentare 0

Noch keine Kommentare. Schreiben Sie den ersten!

Kommentar schreiben

Keine Anmeldung nötig. Ihr Kommentar wird nach Prüfung durch die Redaktion freigeschaltet. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Newsletter

Bleiben Sie ZUERST! informiert

Neue Ausgaben, Hintergründe und Angebote – direkt in Ihr Postfach. Kostenlos und jederzeit abbestellbar.