CDU im Panikmodus: Wer die AfD unterstützt, fliegt raus!

CDU im Panikmodus: Wer die AfD unterstützt, fliegt raus!
Foto: Symbolbild

Berlin/Magdeburg. Bei der CDU liegen die Nerven blank. Während angesichts eines möglichen AfD-Wahlerfolgs in Sachsen-Anhalts die Stimmen immer lauter werden, die auf ein Ende der hysterischen „Brandmauer“ drängen, wollen andere die Abgrenzung zur AfD jetzt erst recht festzurren und jede Abweichung von dieser Linie streng sanktionieren.

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Dennis Radtke, Vorsitzender des CDU Arbeitnehmerflügels, hat die Union jetzt eindringlich aufgefordert, jede Form der Unterstützung für einen möglichen AfD Ministerpräsidenten in Sachsen Anhalt auszuschließen. In einem Gespräch mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe erklärte er: „Es kann keinerlei Zusammenarbeit mit der AfD geben. Daran darf nicht gerüttelt werden.“ Mehr noch: Abgeordnete, die einem AfD Kandidaten ihre Stimme geben würden, „können nicht CDU Mitglied bleiben“.

Nach Links zeigt sich Radtke dagegen sehr viel offener. Er verwies auf die Lage in Thüringen und Sachsen, wo die CDU politische Entscheidungen treffe, ohne die Linkspartei in Regierungsverantwortung einzubinden. Die Partei hält bislang an einem Unvereinbarkeitsbeschluß sowohl gegenüber der AfD als auch gegenüber der Linken fest. Das will Radtke ändern – er will nach rechts beißen und nach links kuscheln. Wörtlich: „Von der Linken geht nicht dieselbe Gefahr für unsere Demokratie aus wie von einer Partei wie der AfD, die in mehreren Bundesländern als offen rechtsextremistisch eingestuft wird.“

Der Sozialpolitiker aus Bochum Wattenscheid begründet seine Forderung mit der aktuellen politischen Lage in Sachsen Anhalt. Die AfD führt in Umfragen zur Landtagswahl am 6. September deutlich, was nach seiner Einschätzung die Frage nach möglichen Mehrheiten verschärft. Radtke warnt, ohne eine grundsätzliche Kursänderung werde die AfD „über kurz oder lang regieren“ – womit er zweifellos richtig liegt.

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