Weil sie die Trans-Ideologie kritisiert: Linke machen gegen Professorin mobil
Düsseldorf. Linke Fundamentalisten machen das Meinungsklima in Deutschland immer unerträglicher. An der Düsseldorfer Heinrich‑Heine‑Universität (HHU) haben rund 500 Studenten gegen eine Vorlesung zur „Entwicklung von Trans‑Identität“ demonstriert. Die Veranstaltung einer Psychologie‑Professorin, die seit 2007 an der HHU lehrt und zuvor lange in den USA forschte, geriet nach einer E‑Mail der Dozentin in die Kritik. Darin soll sie geschrieben haben: „Trans‑Ideologie ist wissenschaftlich nicht haltbar, verbreitet falsche Vorstellungen über die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und gefährdet diese Entwicklung.“
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Mehrere Studentenverbände mobilisierten daraufhin gegen die Professorin. Auf Instagram wurde unterstellt, die Referentin wolle erklären, „warum die Existenz von Trans*Identitäten wissenschaftlich nicht haltbar sei“. Vor dem vorgesehenen Hörsaal versammelten sich daraufhin Krawallmacher mit Plakaten wie „Protect Trans‑Kids“. Redner denunzierten die Thesen der Professorin als „diskriminierend und menschenverachtend“. Die Vorlesung wurde in einen abgelegenen Saal verlegt, die Polizei war vor Ort. Die Kundgebung blieb am Ende friedlich.
Ein Student ereiferte sich in den Lokalmedien, er habe die Veranstaltung nach wenigen Minuten verlassen. Er wird zitiert mit den Worten: „Es war sehr anstrengend, mit anzusehen, daß sich jemand im Namen der Wissenschaft dahinsetzen und Falschaussagen etwa über die Existenz von nur zwei biologischen Geschlechtern verbreiten darf.“
Organisiert wurde der Protest vom Sozialistisch‑Demokratischen Studierendenverband, der Juso‑Hochschulgruppe, TINBy und dem AStA. TINBy und AStA forderten die Entlassung der Professorin sowie ein Campusverbot. Auch der christdemokratische RCDS hatte den Protest zunächst unterstützt, nahm dann aber von den Entlassungsforderungen Abstand und verwies auf die Freiheit von Forschung und Lehre.
Die Professorin selbst betonte, sie diskriminiere niemanden und gebe lediglich einen Überblick über Forschungslagen, Kontroversen und Interpretationsmöglichkeiten. Inhaltlich ging es laut Medienberichten um die Zunahme von Trans‑Diagnosen und Begleiterkrankungen wie Depressionen und ADHS.
Auch die Universität stellte klar, daß eine Absage oder personalrechtliche Schritte „nicht vorgesehen“ seien. Man achte die Freiheit von Forschung und Lehre. (rk)
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