Weil er Messerattacken kritisierte: Evangelische Kirche wirft Gemeindekoch raus

Weil er Messerattacken kritisierte: Evangelische Kirche wirft Gemeindekoch raus
Foto: Symbolbild

Dortmund. Die Evangelische Kirche in Deutschland praktiziert die Ausgrenzung Andersdenkender besonders rigide. Wiederholt bekräftigten EKD-Funktionäre zum Beispiel, daß etwa AfD-Mitglieder nichts in ihren Reihen zu suchen hätten.

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In der Gemeinde Aplerbecker Markt des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund traf es jetzt den Koch eines Gemeindehauses. Zweimal im Monat gab es dort ein bei vielen Rentnern beliebtes Mittagessen, das sich viele der Senioren ansonsten nicht hätten leisten können.

Doch eines Tages war der Koch plötzlich nicht mehr da. Seine Meinung mißfiel den Gemeindeoberen.  Er soll angeblich ein „Rechtsradikaler“ gewesen sein. Dabei hatte er – laut Zeugen – lediglich sein Mißfallen an den sich häufenden Messerattacken bekundet und gesagt: „Diese Messerangriffe müssen aufhören.“ Das genügte bereits. Eine Zeugin gab zu Protokoll: der beliebte Koch wurde entlassen, und er darf nich einmal mehr die Kirche betreten. „Das ist so ungerecht“, macht eine Rentnerin ihrem Ärger Luft. Und weiter: „Es geht ihm richtig schlecht. Er hat sich für uns eingesetzt und das ist der Dank. Wahnsinn!“

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Das preiswerte und schmackhafte Gemeindeessen gibt es in der Gemeinde Aplerbecker Markt des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund jetzt nicht mehr. 60 bekommen nun kein Essen mehr – weil der Koch die „falsche“ Meinung hatte. (rk)

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Kommentare 1

Gottfried Suchomski

Welch eine verlogene Hysterie. Der Koch hatte sich wohl nicht bei der Essensausgabe rassistisch geäußert, denn die Forderung nach Beendigung von Messerkriminalität kann wohl nicht rassistisch sein. Wie definieren die Kirchenleute eigentlich rechtsradikal? Man hat den Eindruck, daß bei denen schon auf dem Radar ist wer mehr als zwei Volkslieder kennt.

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