WDR-Sender empfiehlt Burka, Niqab und Co.: Deutsche Frauenmode 2050?

WDR-Sender empfiehlt Burka, Niqab und Co.: Deutsche Frauenmode 2050?
Foto: Symbolbild

Köln. Der dem WDR angeschlossene Radiosender „Cosmo“ empfiehlt seinen Nutzern jetzt nämlich auf Instagram, sich an heißen Sommertagen stärker zu bedecken. Statt kurzer Kleidung stellt der Sender lange Gewänder aus verschiedenen Kulturkreisen vor, darunter aus Indien, Pakistan, Somalia, Saudi-Arabien und Japan. Präsentiert werden unter anderem die Djellaba sowie weitere weit geschnittene Kleidungsstücke, die nach Darstellung des Beitrags vor „Sonne, Wind und Regen“ schützen und zugleich „farbenfroh“ seien.

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Aber: Djellaba, Hijab, Burka oder Niqab sind vor allem „islam-konform“ und werden in zahlreichen islamischen Staaten vielfach unter Druck oder Zwang getragen. Auch Hinweise auf gesundheitliche Risiken stark bedeckender Kleidung bei großer Hitze fehlen. Stattdessen bewirbt „Cosmo“ die gezeigten Gewänder als „Hitze-Fashion“.

Ein weiteres Motiv des Beitrags erklärt: „Vor allem der Kopf muß geschützt werden.“ Vorgestellt werden dafür ein mexikanischer Sombrero, ein vietnamesischer Kegelhut sowie die „Kufiya“ beziehungsweise „Ghutra“. Das Tuch wird in Deutschland auch von Aktivisten der „Free-Palestine“-Bewegung getragen oder zur Vermummung genutzt. Als Begründung für die vorgestellten Kleidungsstücke heißt es: „Andere Kulturen machen es vor.“

Bereits im Vormonat hatte „Cosmo“ sogenannte „Modest Fashion“ vorgestellt, also besonders bedeckende Kleidung. Dabei wurde ebenfalls nicht darauf eingegangen, daß sich diese Mode vielfach islamischen Bekleidungsvorschriften verdankt.

Ein ähnlicher Beitrag war schon Anfang Juni beim Bayerischen Rundfunk erschienen. (rk)

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