Unversöhnliche US-Linke: Charlie-Kirk-Statue in Phoenix beschmiert

Unversöhnliche US-Linke: Charlie-Kirk-Statue in Phoenix beschmiert
Foto: Symbolbild

Phoenix/Arizona. Ein Jahr nach seiner Ermordung ist Charlie Kirk „umstrittener“ denn je. Eine ihm gewidmete Bronzestatue in Phoenix ist jetzt beschädigt worden. In der Nacht von Samstag auf Sonntag beschmierten Unbekannte das 2,4 Meter hohe Standbild vor dem Hauptquartier von „Turning Point USA“ mit roter Farbe. Auch ein daneben angebrachtes Schild wurde verändert.

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Die Statue war erst zum ersten Jahrestag von Kirks Tod enthüllt worden. Sie zeigt den Aktivisten und Vorsitzenden der christlich-konservativen Vereinigung „Turning Point USA“ in winkender Pose. Ursprünglich sollte das Monument nur wenige Tage öffentlich vor dem Gebäude stehen und anschließend aus Sicherheitsgründen ins Innere gebracht werden. Eine weitere Statue Kirks, die am New Yorker Times Square aufgestellt wurde, blieb bislang unbeschädigt.

Auf dem Schild in Phoenix befanden sich ein Kreuz, ein Porträt Kirks und eine christliche Botschaft zur Auferstehung. Die Täter ersetzten nach Angaben von Fox News den Namen „Jesus“ durch „Satan“ und strichen das Kreuz durch. Auch Gesicht und Hals der Bronzefigur wurden mit roter Farbe überzogen.

„Turning Point USA“ kündigte über X die Reinigung und Wiederherstellung der Statue sowie den Ersatz des beschädigten Schildes an. Sprecher Andrew Kolvet zufolge sei das Standbild bereits wieder gesäubert worden.

Kirks Witwe Erika Kirk reagierte ebenfalls auf X: „Sie dachten, eine Kugel würde die Stimme meines Mannes zum Schweigen bringen, aber sie hat sie nur lauter gemacht. Sie glauben, Sprühfarbe könne sein Vermächtnis verdecken, aber sie wird es nur weiter verbreiten. Jeder Versuch, das niederzureißen, was Charlie aufgebaut hat, läßt uns tiefer wurzeln und noch härter arbeiten.“

Unterdessen rückt das Verfahren gegen den 23jährigen Tatverdächtigen im Mordfall Kirk näher. Ein Gericht in Utah stellte bei einer Vorverhandlung Anfang September ausreichende Verdachtsmomente für eine Anklage wegen Mordes mit erschwerenden Umständen fest. Bei einer Verurteilung könnte damit auch die Todesstrafe verhängt werden. Ein Termin für die Hauptverhandlung steht noch nicht fest. Der zwei Tage nach der Tat festgenommene Tyler R. hat sich laut Medienberichten nicht schuldig bekannt. (mü)

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