Späte Kritik: Ex-CSU-Innenminister Friedrich distanziert sich von Merkel

Späte Kritik: Ex-CSU-Innenminister Friedrich distanziert sich von Merkel
Foto: Symbolbild

Berlin. Danach ist man immer klüger. Zehn Jahre nach der verhängnisvollen Botschaft der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zur „Flüchtlings“krise („Wir schaffen das“) erfährt ihre Politik scharfe Kritik. Der ehemalige Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) zieht in der „Bild“-Zeitung eine vernichtende Bilanz. Er bezeichnete Merkels Migrationspolitik als „tiefgreifende politische Fehlentscheidung“.

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Die damals ausgesendete Botschaft „Deutschland öffnet seine Grenzen“ sei um die Welt gegangen, so Friedrich. „Die Folgen dieser tiefgreifenden politischen Fehlentscheidung waren eine Massenzuwanderung, die unsere Integrationsfähigkeit und unser Sozialsystem bis heute völlig überfordert. Jetzt rettet uns nur die klare Botschaft, daß wir illegale Zuwanderung mit allen Mitteln verhindern werden.“

Mit seiner Kritik steht Friedrich nicht allein. Zustimmung erhält er von BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht, die Merkels Kurswechsel als „einen der größten politischen Fehler in der Geschichte der Bundesrepublik“ verurteilt. Wagenknecht kritisierte zudem, daß Merkel auch heute „kein selbstkritisches Wort darüber verliert, ist so realitätsfern wie ihr damaliges ´Wir schaffen das´.“ Die Entscheidung, die Grenzen zu öffnen, sei nicht alternativlos gewesen. Zwar sei es richtig, Menschen aus Bürgerkriegsgebieten zu helfen, aber Merkel habe einen „Kontrollverlust zugelassen, der unser Land bis heute überfordert“. Ihr Handeln habe die AfD stark gemacht und sei für viele aktuelle Probleme verantwortlich. (rk)

Bildquelle: Pixabay/Gemeinfrei

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Kommentare 2

Robin Hood

Der damalige innenminister Seehofer hätte seine damalige Drohung 2015 wahr machen müssen. Er hat es damals in der Hand gehabt, Frau Merkel als Kanzlerin zu stürzen und dem Einwanderungsspuk ein Ende zu bereiten. Aber es kam bekanntlich anders. Der bayerische Löwe hatte zwar viel gebrüllt, letzten Endes landete er wiedwer einmal als Bettvorleger bei Mutti Merkel. Mutti Merkel hat Deutschland in das größte finanzielle Desaster damals geführt und keiner hat ihr widersprochen, weil alle die „Hosen voll gehabt haben“. Mutige Männer sehen anders aus.

Bernd Sydow

Die deutschen Medien stellten der Kanzlerin Merkel – soweit ich mich erinnere – nie die klare Frage „Frau Bundeskanzlerin, was meinen Sie eigentlich mit „das“? Merkels Migrations- und Flüchtlingspolitik wurde auch bekannt unter dem Begriff „Willkommenskultur“. „Wir schaffen das“ wurde zum Standardsatz ihrer Willkommenskultur. Heute wissen wir, daß diese angesichts unzähliger Messerübergriffe auf arglose Passanten und anderer Gewalttaten durch einst willkommen geheißener Fremder aus dem islamischen Kulturkreis total gescheitert ist. Wie war das möglich, daß Merkel sich mehrere Legislaturperioden als Kanzlerin halten und in Deutschland ihr Unwesen treiben konnte und zum Schluß noch mit dem Bundesverdienstorden belohnt wurde? In manch anderen Ländern wäre Merkel längst zum Teufel gejagt worden!

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