Schuldenmachen ohne Ende: Verliert Deutschland das Triple-A-Rating?

Schuldenmachen ohne Ende: Verliert Deutschland das Triple-A-Rating?
Foto: Symbolbild

Berlin. Fast jeder dritte Euro des Bundeshaushalts soll im kommenden Jahr aus neuen Schulden stammen. Bei geplanten Ausgaben von 629 Milliarden Euro veranschlagt die Bundesregierung eine Neuverschuldung von sage und schreibe 196,5 Milliarden Euro. Infolgedessen steigen die Kosten für den Schuldendienst drastisch.

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Für Zinsen auf Staatsschulden sind in diesem Jahr rund 30 Milliarden Euro eingeplant. 2027 sollen es bereits 42 Milliarden Euro sein. Bis 2030 könnte die jährliche Zinslast auf etwa 81 Milliarden Euro anwachsen. Zum Vergleich: 2021 hatte der Bund „nur“ rund vier Milliarden Euro für Zinszahlungen eingeplant. Innerhalb von neun Jahren würden sich diese Ausgaben damit ungefähr verzwanzigfachen.

Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm sieht angesichts dieser Entwicklung erheblichen Handlungsbedarf. Gegenüber der „Bild“-Zeitung sagte sie: „Die Probleme lassen sich nur durch Reformen lösen – aber mittlerweile läuft uns die Zeit davon.“

Dieser Eindruck drängt sich auch internationalen Beobachtern auf, die Deutschlands Bonität in Frage stellen. Die US-Ratingagentur Standard & Poor’s bewertet die Bundesrepublik zwar weiterhin mit der Bestnote AAA, stellt bei einer deutlich schwächeren wirtschaftlichen Entwicklung aber eine mögliche Herabstufung in Aussicht. „Eine Gefährdung des Länderratings könnte sich ergeben, wenn die Wirtschaftsleistung Deutschlands deutlich hinter unseren Prognosen zurückbleibt“, erklärte die Agentur. (se)

Bildquelle: Bild von Tom auf Pixabay/gemeinfrei

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Kommentare 1

Robin Hood

Diese eindeutigen Zahlen verdeutlichen einmal mehr,wie die Bundesregierung unter dem glorreichen Kanzler Merz und seines roten Stellvertreters dieses Staat voll in die Insolvenz treibt. Man muss sich einmal diese oben genannten Zahlen ansehen,dann weiß man Bescheid,dass diese "Rechenkünstler" in Regierungsverantwortung keinen blassen Schimmer einer soliden Finanzwirtschaft eines Staates haben.Wozu auch? Sie leben in ihrer Scheinwelt und merken nicht,wie dieses einst stolze,reiche Land an den Rand des wirtschaftlichen Ruins getrieben wird. Diese Politiker haben deshalb diesen Statt sich zur Beute gemacht,die enormen Schulden werden deshalb zukünftige Generationen stemmen müssen, die mir heute schon leid tun. Wie kann man als Staat ein Drittel des Jahresbudgets mit neuen Schulden finanzieren.Alle diese verantwortlichen Politiker sind wahre "Rechenkünstler" und ruinieren deshalb diesen Staat. Nach dem Motto: "Nach mir die Sintflut". Anstatt rigoros zu spraren,verteilt man Abermilliarden Euro an alle Herren Länder und unterstützt mit deutschem Steuergeld die Ukraine,die ein Faß ohne Boden geworden ist. Hauptsache.man verdient sich ein "Deutsches Röckchen" und hofiert weltweit die Asylmafia und die NGOs, die diesen Staat wie eine Weihnachtsgans ausnehmen. Deutschland war bereits früher schon einmal pleite,es dauert nicht mehr lange,dann ist es wieder soweit. Armes Deutschland,du hast bessere Politker verdient.

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