Noch mehr Klima-Propaganda: Der Wetterbericht soll politischer werden
Brüssel/London. Eigentlich hat sich sogar die oberste Welt-Klimainstanz, der sogenannte „Weltklimarat“ (IPCC), vor einigen Monaten darauf geeinigt, daß die bisherigen Klimamodelle mit ihren apokalyptischen Prognosen nicht mehr gültig sind (wir berichteten). Doch Politik und Medien ignorieren das. Sie setzen weiterhin auf unverminderte Klima-Propaganda – und wollen die mediale Indoktrination sogar noch weiter verstärken.
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Diesem Ziel soll eine neue Behörde dienen, die die EU jetzt gemeinsam mit Großbritannien ins Leben ruft: das „Extreme Event Attribution Office“ (EEAO). Unter Leitung des britischen Met Office und mit Beteiligung des Deutschen Wetterdienstes soll die Einrichtung künftig schon wenige Tage nach außergewöhnlichen Wetterereignissen bewerten, welchen Anteil der menschengemachte Klimawandel daran gehabt haben könnte. Die dabei zustandekommenden Analysen richten sich an Politik, Versicherungen und Katastrophenschutz. Vorgesehen sind bis zu zwei Veröffentlichungen pro Monat.
Die Grundlage dafür sollen sogenannte Attributionsstudien sein. Dabei vergleichen Klimaforscher Computermodelle einer Welt mit und ohne menschlichen Treibhausgasausstoß. Aus den Unterschieden leiten sie ab, ob die globale Erwärmung Intensität oder Eintrittswahrscheinlichkeit eines Extremereignisses verändert haben könnte. Das Verfahren soll Erkenntnisse liefern, obwohl sich Experten einig sind, daß sich bei vielen Wetterextremen in den verfügbaren Meßreihen keinerlei eindeutige Langzeittrends belegen lassen.
Die Methode stößt denn auch auf erhebliche Vorbehalte. Die US-Wetterbehörde NOAA betont zu Recht, der Klimawandel könne niemals eindeutig als Ursache eines einzelnen Wetterereignisses nachgewiesen werden. Neben der Erwärmung seien vielmehr zahlreiche weitere Faktoren wie Aerosole, Luftverschmutzung, Bodenfeuchte oder Änderungen der Bodennutzung beteiligt.
Kritik wird auch an der schnellen Veröffentlichung der Studien laut. Sie sollen ohne das übliche wissenschaftliche Begutachtungsverfahren erscheinen. Der frühere NOAA-Chefwissenschaftler Ryan Maue spricht deshalb von „Geschwindigkeit über Genauigkeit“. Zudem sei die Annahme fragwürdig, ein Wetterereignis hätte ohne historische Treibhausgasemissionen am selben Ort lediglich abgeschwächt stattgefunden. Das Wetter sei ein chaotisches System, in dem bereits geringe Änderungen völlig andere Entwicklungen auslösen könnten. Auch der Klimaforscher Noah Diffenbaugh rät zur Zurückhaltung: „Es ist die Frage, ob eine Zuschreibung eines einzelnen Ereignisses aus wissenschaftlicher Sicht überhaupt möglich ist.“
Laut „New York Times“ bemühen sich Attributionsforscher ausdrücklich darum, ihre Ergebnisse möglichst rasch in den Nachrichtenzyklus einzubringen. Friederike Otto, Mitbegründerin der Klima-Lobbyorganisation „World Weather Attribution“, erklärte, Berichte sollten „sofort veröffentlicht“ werden, solange die öffentliche Debatte über ein Extremwetterereignis noch laufe.
Finanziert wird „World Weather Attribution“ unter anderem von der European Climate Foundation und dem Bezos Earth Fund. Nach Angaben der EU-Wissenschaftsorganisation Copernicus sollen die Analysen künftig auch Juristen bei Haftungsfragen unterstützen. Anwältin Erika Lennon erklärte: „Je mehr Informationen wir aus der Attributionswissenschaft haben, desto leichter wird es für die am stärksten Betroffenen sein, erfolgreich Ansprüche vor Gericht einzureichen.“
Damit ist die Katze aus dem Sack: es geht mitnichten um eine neutrale Information der Öffentlichkeit, sondern um noch mehr Panikmache, noch mehr Klima-Propaganda – und gigantische Entschädigungszahlungen, zum Beispiel an Bewohner tropischer Inseln, die langsam im Wasser versinken. Ginge es mit wissenschaftlich exakten Methoden zu, wäre jeder Nachweis einer menschlichen Mitschuld daran rein fiktiv. Hier soll die künftige „Attributions“-Propaganda weiterhelfen. Und das, obwohl inzwischen sogar der „Weltklimarat“ nichts mehr von seiner eigenen Schwarzmalerei wissen will. (he)
Bild: Pixabay/Gemeinfrei
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