Neue Waffenlieferungen an Kiew: EU will Ukraine weiterhin aktiv unterstützen

Neue Waffenlieferungen an Kiew: EU will Ukraine weiterhin aktiv unterstützen
Foto: Symbolbild

Brüssel. Am Freitag stellten mehrere EU-Diplomaten unmittelbar vor der Sitzung des EU-Außenministertreffens klar, daß Brüssel nicht die Absicht habe, die Waffenlieferungen an die Ukraine einzustellen, sollte tatsächlich ein 30-tägiger Waffenstillstand vereinbart werden.

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„Die Europäische Union möchte sicherstellen, daß die Ukraine in den Friedensverhandlungen die stärkste Position einnimmt und auch das ‚schlechte‘ Abkommen, wie Trump sagen würde, aufgeben und den günstigsten Zeitpunkt für Verhandlungen wählen kann“, zitiert die Ukraine-Ausgabe des deutschen Auslandssenders „Deutsche Welle“ einen nicht näher genannten EU-Diplomaten. Die Quelle ergänzt unter Bezugnahme auf andere EU-Funktionäre, die Ukraine solle auch während eines möglichen Waffenstillstands bewaffnet sein. „Die Kämpfe dauern noch an, aber selbst wenn es eine Pause gibt, muß die Ukraine zu einem ‚Stahlstachelschwein‘ gemacht werden“, unterstreicht der Brüsseler Gewährsmann.

Die EU-Außenminister wollen außerdem über die Initiative der EU-Außenkommissarin Kaia Kallas beraten, wonach der Ukraine ein neues Militärhilfepaket im Wert von 20 bis 40 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt werden soll – unabhängig von einem mehrjährigen Aufrüstungspaket in Höhe von mindestens 150 Milliarden Euro, das Kommissionschefin Ursula von der Leyen angekündigt hat. (mü)

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