„Ich werde mich an den Deutschen rächen“: Wie sicher ist die Polizei vor Unterwanderung?

„Ich werde mich an den Deutschen rächen“: Wie sicher ist die Polizei vor Unterwanderung?
Foto: Symbolbild

Berlin. In vielen Kommunen sieht man immer häufiger Polizisten mit Migrationshintergrund im Einsatz. Das birgt Risiken, über die natürlich nicht öffentlich gesprochen wird – während die Polizei ihre neue „Vielfalt“ anpreist. Im Raum steht aber die Frage, wie loyal die neue, bunte Polizei im Ernstfall ist – und ob sich die autochthone Bevölkerung noch auf sie verlassen kann.

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Ein Bericht der Berliner Rechtsanwältin Christiane Meusel gießt nun Öl ins Feuer und bestärkt Befürchtungen. Ein Mandant, der bei der Berliner Polizei arbeitet, wird nach ihren Angaben von Kollegen türkischer und arabischer Herkunft wegen seiner deutschen Abstammung beschimpft. Auf X zitierte die auf Mobbingfälle spezialisierte Juristin aus den Schilderungen des Polizisten: „Ein Glück, gehen wir heute ohne Deutsche schießen.“ Ein weiterer Spruch: „Ein Glück, der Bastarddeutsche ist heute nicht da.“ Bereits in der Polizeiausbildung soll ein Teilnehmer erklärt haben: „Ich werde mich an den Deutschen rächen.“

Es handelt sich bislang lediglich um die Angaben eines Mandanten, nicht um unabhängig bestätigte Vorfälle. Die Vorwürfe werfen dennoch Fragen nach dem Betriebsklima und der inneren Verfassung der Sicherheitsbehörden auf.

Gerade die Berliner Polizei verweist gern auf ihre Vielfalt. Nach Angaben des Mediendienstes Integration hatten zuletzt 37 Prozent der neu eingestellten Beamten eine Einwanderungsgeschichte. Dabei ist die Debatte über mögliche Loyalitätskonflikte nicht neu. Bereits 2017 warnte ein LKA-Beamter in einem Brandbrief vor Bewerbern aus kriminellen Familienclans, die es trotz belastender Vorgeschichten in den Polizeidienst schafften. Der frühere Leiter der Polizeidirektion 6, Michael Knape, bestätigte gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Focus“ die Probleme und kritisierte, die Anforderungen an Bewerber seien wegen des Personalmangels „immer weiter heruntergeschraubt“ worden.

Auch der Bund Deutscher Kriminalbeamter warnt vor gezielten Versuchen krimineller Clans, in staatlichen Institutionen Fuß zu fassen. Dessen Vize Ulf Küch verwies „Focus“ gegenüber auf Hinweise, daß solche Netzwerke Schaltstellen in Justiz, Verwaltung und Politik besetzen wollten.

Eine ZDF-Dokumentation griff das Thema 2025 erneut auf. Insider berichteten dort von Polizisten, die Informationen über bevorstehende Durchsuchungen an Clans weitergäben. Jüngere Familienmitglieder würden gezielt von Straftaten ferngehalten, damit einer späteren Behördenlaufbahn nichts im Wege stehe. Auch Verbindungen zum Zoll wurden thematisiert. „Wer den Zoll in der Hand hat, kann fast machen, was er will“, sagte ein Informant.

Solche Berichte belegen nicht, daß die Polizei insgesamt unterwandert wäre. Sie zeigen aber, daß die Warnungen vor gezielter Einflußnahme nicht einfach vom Tisch gewischt werden können. Der von der Berliner Anwältin Christiane Meusel dokumentierte Fall legt zudem die unangenehme Frage nahe, inwieweit die Bürger noch darauf vertrauen können, daß Herkunft, ethnische Zugehörigkeit oder politische Sympathien innerhalb der Polizei keine Rolle spielen. Welchen Schutz Polizisten bieten, die sich untereinander abfällig über „Bastarddeutsche“ äußern, kann man sich auch ohne viel Phantasie gut vorstellen. (rk)

Bild: Pixabay/Gemeinfrei

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