Disziplin statt Diversity: Trump will keine Transgender-Soldaten

Disziplin statt Diversity: Trump will keine Transgender-Soldaten
Foto: Symbolbild

Washington. US-Präsident Donald Trump will die US-Streitkräfte wieder stärker auf ihren militärischen Auftrag ausrichten. Körperliche Leistungsfähigkeit, Disziplin und Einsatzbereitschaft sollen Vorrang vor Diversitätsprogrammen und der Anerkennung verschiedenster geschlechtlicher Identitäten erhalten. Kriegsminister Pete Hegseth setzt diesen Kurs konsequent um.

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Grundlage der Neuausrichtung ist eine Executive Order Trumps vom 27. Januar 2025 mit dem Titel „Prioritizing Military Excellence and Readiness“. Dort ist das Ziel festgehalten, transsexuelle Angehörige der Army zu entlassen. Bei einem Auftritt vor Marines im September bekräftigte Hegseth, die Streitkräfte müßten sich auf Fitness, Disziplin und den Sieg im Krieg konzentrieren. Die Armee sei kein Experimentierfeld für gesellschaftspolitische Ideologien, sondern müsse ihre Soldaten auf den Kampf vorbereiten.

Nach Schätzungen vom Oktober dienen derzeit noch rund 4.250 transgeschlechtliche Menschen in den US-Streitkräften, das sind etwa 0,1 Prozent des Personals. Die Regierung begründet deren Ausschluß vom Militärdienst mit medizinischen Anforderungen, körperlicher Belastbarkeit und den besonderen Bedingungen militärischer Einsätze. Soldaten müßten auch unter extremen Umständen dienstfähig bleiben, wenn medizinische Versorgung nicht jederzeit verfügbar sei.

Nach einem Bericht der „New York Times“ sprachen sich Gremien der Marine und des Marine Corps in neun von zwölf untersuchten Fällen für den Verbleib transgeschlechtlicher Soldaten aus. Sie berücksichtigten dabei dienstliche Beurteilungen, Auszeichnungen und langjährige Erfahrung. In Armee und Luftwaffe seien die Entlassungsvorgaben hingegen konsequenter umgesetzt worden. (mü)

Bildquelle: Pixabay/gemeinfrei

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