AfD erfrägt aktuelle Zahlen: Hohe Tatverdächtigenbelastung bei Ausländern

AfD erfrägt aktuelle Zahlen: Hohe Tatverdächtigenbelastung bei Ausländern
Foto: Symbolbild

München. Das Kriminalitätsgefälle zwischen Einheimischen und Ausländern wächst weiter – nicht nur in Bayern, aber dort gibt es jetzt akuelle Zahlen. Sie finden sich in der Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Martin Böhm. Die Tatverdächtigenbelastungszahl (TVBZ) lag bei Deutschen demnach bei 106 Fällen je 100.000 Einwohner. Für Ukrainer wurden 555, für Türken 445 und für Rumänen 435 registriert.

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Insgesamt erfaßte die Polizei 20.367 Tatverdächtige wegen Gewaltkriminalität, darunter 9.486 Nichtdeutsche. Das ist ein Ausländeranteil von schwer erträglichen 46,6 Prozent. Bei Deutschen wurden 10.881 Tatverdächtige gezählt. Zur Gewaltkriminalität zählen unter anderem Mord und Totschlag, schwere Sexualdelikte, Raub sowie gefährliche und schwere Körperverletzung. Ebenfalls erfaßt werden Geiselnahme und erpresserischer Menschenraub. Böhm erklärte: „Da hilft keine Beschönigung und keine Verharmlosung, die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache“.

Für Nationalitäten mit weniger als 100.000 Einwohnern veröffentlicht das Ministerium keine TVBZ. Eine Hochrechnung sei wegen zunehmender statistischer Fehler problematisch. Zudem erschwerten unterschiedliche Alters- und Geschlechterstrukturen direkte Vergleiche. Für Syrer und Afghanen liegen deshalb nur absolute Werte vor: 1.284 von 75.216 Syrern und 784 von 51.452 Afghanen waren tatverdächtig.

Böhm errechnete daraus selbst eine Tatverdächtigenbelastungszahl von 1.707 für Syrer und 1.524 für Afghanen. Damit lägen die Werte rund 17- beziehungsweise 15-mal über dem deutschen Wert. 2024 hatte seine Berechnung noch 1.389 beziehungsweise 1.326 ergeben. Die zugrunde gelegten Bevölkerungszahlen sanken zugleich bei Syrern von 93.360 auf 75.216 und bei Afghanen von 61.656 auf 51.452.

Bei gefährlicher und schwerer Körperverletzung wurden 16.924 Tatverdächtige erfaßt, darunter 7.993 Nichtdeutsche. Für Deutsche betrug die TVBZ 87, für Ukrainer 499, für Türken 378 und Rumänen 345. Bei Mord und Totschlag wurden 411 Tatverdächtige registriert, darunter 234 Deutsche und 177 Nichtdeutsche – immer eingerechnet den Unsicherheitskoeffizienten, daß viele „Deutsche“ in Wirklichkeit eingebürgert sind.

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