„Überwiegend migrantisch geprägt“: Linke und Ausländer proben den Aufstand

„Überwiegend migrantisch geprägt“: Linke und Ausländer proben den Aufstand
Foto: Symbolbild

Berlin/Frankfurt/Köln. Wochenlang hatten die Mainstream-Medien Krawalle nach dem Vorbild der jüngsten Unruhen in Frankreich förmlich herbeigeschrieben. Die Rechnung ging auf. Am Wochenende eskalierten in zahlreichen deutschen Städten die Proteste unter dem Motto „Gen Z regelt“ zu bürgerkriegsartigen Ausschreitungen. in Frankfurt/Main, Hamburg, Berlin und Köln endeten die Proteste mit brennenden Barrikaden, zerstörten Geschäften und Angriffen auf Polizeibeamte.

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Besonders schwer waren die Ausschreitungen in Frankfurt. Nach einer Kundgebung mit rund 8.000 Teilnehmern zogen gewaltbereite Gruppen durch die Innenstadt. Auf der Einkaufsstraße Zeil wurden Schaufenster eingeschlagen und Geschäfte geplündert. Sogar ein Waffengeschäft wurde gestürmt; die Polizei stellte zwei Waffen sicher. Insgesamt wurden 17 Geschäfte beschädigt, fünf davon geplündert. Die Polizei nahm 54 Verdächtige im Alter zwischen 13 und 29 Jahren fest. Sie schätzt die Zahl der gewaltbereiten Störer auf 1.000 bis 1.500, „überwiegend aus dem migrantischen Milieu“, wie Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) erklärte. Rund 100 Polizeibeamte wurden verletzt, einer davon schwer. Poseck sprach von einer „schwierigen Nacht mit teils entsetzlichen Gewaltexzessen“. Er betonte: „Diese Tätergruppe war überwiegend migrantisch geprägt. Und auch damit müssen wir uns auseinandersetzen.“ Eine Sonderkommission soll die Vorgänge aufarbeiten.

In Hamburg errichteten Randalierer rund um den Hauptbahnhof brennende Barrikaden und griffen Einsatzkräfte mit Steinen, Flaschen und Pyrotechnik an. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Pfefferspray ein; etwa 120 Unruhestifter wurden vorläufig festgenommen. Eine umgestürzte Feuerwerksbatterie verletzte ein Kind und eine Polizistin. In Berlin waren bei einer Abenddemonstration zahlreiche Antifa- und Palästina-Symbole zu sehen. Vermummte Teilnehmer zündeten Bengalos und Böller, skandierten antiisraelische und deutschfeindliche Parolen und bewarfen Polizisten mit Steinen. Die Bilanz: 56 Festnahmen und 27 leicht verletzte Beamte. 

Auch in Köln kam es zu Angriffen auf Polizisten. Flaschen und Fahrräder flogen auf Einsatzkräfte, ein geworfener E-Scooter zerstörte eine Fensterscheibe.

Die Mobilisierung ließ unschwer die Handschrift linksextremer Drahtzieher erkennen. Eine maßgebliche Rolle spielte dabei die „Internationale Jugend“, die 2017 unter dem Namen „Jugend gegen AfD“ anläßlich der Proteste gegen den AfD-Bundesparteitag in Köln entstand. Seit 2022 gehört sie zur „Föderation Klassenkämpferischer Organisationen“. Ihre Mitgliederstruktur weist Überschneidungen mit dem marxistisch-leninistischen „Kommunistischen Aufbau“ auf. Auch die „Linksjugend“, die Jugendorganisation der Linkspartei, unterstützte die Aufrufe. In Berlin trat zusätzlich die radikalere Gruppe „Gen Z hat genug!“ auf.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt machte „gewaltbereite linke Gruppen und Chaoten aus dem migrantischen Milieu“ dafür verantwortlich, die friedlichen Demonstrationen „gekapert“ zu haben. „Die Randalierer und Plünderer werden identifiziert und zur Rechenschaft gezogen“, kündigte er an. Sein hessischer Amtskollege Poseck forderte, die Täter müßten „die ganze Härte des Rechtsstaates zu spüren bekommen“. Polizeigewerkschaftschef Manuel Ostermann warnte vor einer weiteren Radikalisierung und sieht Linksextremisten als treibende Kraft der Eskalation.

Der Erfolg der Randalierer hält sich alles in allem in Grenzen. Noch behielt die Polizei allenthalben die Oberhand. Das ist allerdings nur dem Umstand geschuldet, daß Deutschland in puncto Bevölkerungsaustausch noch deutlich hinter Frankreich zurückhinkt und das zugewanderte Subproletariat noch nicht so stark ist wie im Nachbarland. Doch die Politik arbeitet mit Hochdruck daran, das zu ändern. Die Ereignisse am Wochenende waren eine erste Machtprobe mit dem Staat – und nicht die letzte. (rk)

Foto: McCarthy Beckan / Unsplash (Unsplash-Lizenz)

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