Zerstörungen, Übergriffe, Beleidigungen: AfD am häufigsten betroffen
Schwerin. Im Vorfeld der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern ist es zu den üblichen Exzessen gekommen: am Sonntag vor der Wahl registrierte das Landeskriminalamt (LKA) 402 Straftaten mit Wahlbezug. Ende August waren es noch mehr als 300 gewesen, zwei Wochen zuvor erst rund 90.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Den größten Anteil stellen Sachbeschädigungen mit mehr als 260 Fällen. Hinzu kommen etwa 70 Diebstähle sowie 23 Straftaten wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen. Im Mittelpunkt stehen beschädigte, gestohlene oder beschmierte Wahlplakate. Bis zum Beginn der Vor-Wahlwoche zählte das LKA insgesamt 355 solcher Fälle. Betroffen waren mit weitem Abstand am häufigsten Plakate der AfD, nämlich 658. Die SPD folgte mit 336, die Linke mit 166 Plakaten.
Das LKA geht zudem von einer höheren Dunkelziffer aus. Die Statistik ist auch deshalb nur eingeschränkt aussagekräftig, weil sowohl die Zahl der aufgehängten Plakate als auch das Anzeigeverhalten der Parteien die Erfassung beeinflussen. Ein LKA-Sprecher sagt dazu: „Die Mehrzahl der Delikte, vor allem in Bezug auf Wahlplakate, werden durch die Parteien selbst, Vertreter der Parteien oder aber einzelne Anzeigenerstatter beanzeigt.“
Die Zahlen entsprechen der politischen Kriminalität auch abseits der Wahlkampfzeiten. Vertreter der AfD, ihre Büros, Autos und zum Teil Wohnungen sind mit Abstand am häufigsten von Übergriffen betroffen. (rk)
Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin
Kommentare 0
Noch keine Kommentare. Schreiben Sie den ersten!