So wird das nichts mit der Kriegstüchtigkeit: Jeder Vierte ist untauglich
Berlin. Die Bemühungen der Bundeswehr, endlich kriegstüchtig zu werden und dafür die nötige Mannstärke auf die Füße zu stellen, werden immer verzweifelter. Denn nicht nur mit der Freiwilligen-Werbung hapert aus. Auch diejenigen, die sich tatsächlich melden und zum Dienst an der Waffe bereit wären, sind in vielen Fällen unbrauchbar – deutsche Soldaten sind 2026 letztlich auch nur ein Spiegelbild der Gesellschaft.
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Ein erheblicher Teil der Interessenten erfüllt die körperlichen Voraussetzungen nicht. Im zweiten Quartal 2026 wurden nach internen Zahlen des Verteidigungsministeriums 24 Prozent der untersuchten Bewerber als wehrdienstunfähig eingestuft. Die Daten stammen aus einer Anfrage der Linksfraktion beim Ministerium.
Die Tauglichkeit für den Wehr- und Zivildienst wird normalerweise im Rahmen der Musterung festgestellt, bei der körperliche Grundfähigkeiten sowie die wichtigsten gesundheitlichen Parameter erfaßt werden. Die Tauglichkeitsskala reicht von 1 bis 5, von „voll verwendungsfähig“ bis „nicht verwendungsfähig“. Die Stufe T3 ist seit 2004 aufgehoben – Gemusterte mit dieser Einstufung werden seither grundsätzlich der Stufe T5 – den Nichtverwendungsfähigen – zugeordnet. (rk)
Bild: Pixabay/gemeinfrei
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