„Project Meridian“: Musk übernimmt Posten als Pentagon-Berater
Boca Chica/Washington. Es gibt Neuigkeiten von Tech-Milliardär Elon Musk: der Tesla-Gründer und X-Eigentümer wird erneut einen offiziellen Posten im Umfeld der Trump-Regierung übernehmen. Musk soll gemeinsam mit weiteren Persönlichkeiten das vom Pentagon initiierte „Project Meridian“ leiten, das die Zukunft der Kriegführung untersuchen soll. Verteidigungsminister Pete Hegseth bezeichnete das Vorhaben als Projekt, das von führenden Köpfen aus Wirtschaft, Technologie und anderen Bereichen getragen werde, um nicht nur technologische Trends, sondern auch Handlungsbedarf und Lücken in der US-Verteidigungsarchitektur frühzeitig zu erkennen. Ergebnisse sollen innerhalb von 120 Tagen vorgestellt werden.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Musk war zuvor Leiter des eigens für ihn geschaffenen Department of Government Efficiency (DOGE), bevor er im Mai 2025 aus der Regierung ausschied. Nun führt er das „Project Meridian“ zusammen mit Palmer Luckey, dem 34jährigen Mitgründer des Rüstungstechnologieunternehmens Anduril Industries, sowie dem 83jährigen früheren republikanischen Sprecher des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich.
Musks Unternehmen arbeiten bereits eng mit dem Pentagon zusammen. SpaceX entwickelt unter anderem Satellitennetzwerke für das geplante Raketenabwehrsystem „Golden Dome“. Sein KI-Unternehmen xAI erhielt in diesem Jahr einen Vertrag für den Einsatz des Chatbots Grok in militärischen Systemen.
Musk hatte Donald Trump 2024 bei dessen Rückkehr ins Weiße Haus unterstützt. Nach einem öffentlichen Streit über ein Ausgabenpaket kam es jedoch zum Bruch. Inzwischen sind sich beide wieder nähergekommen. Musk ist erneut häufiger im Weißen Haus zu sehen. Zuletzt saß er bei einem Mittagessen mit Vertretern der KI-Branche neben Trump und unterzeichnete eine freiwillige Vereinbarung zur KI-Sicherheit.
Auch international trat Musk zuletzt wieder an Trumps Seite auf. Er nahm an einem Staatsbankett für Chinas Präsidenten Xi Jinping teil und begleitete Trump im Mai an Bord der Air Force One nach Peking.
Musk hat außerdem seine Unterstützung für Republikaner wieder ausgeweitet. Nach mehr als 250 Millionen Dollar für Trump und andere Republikaner im Wahljahr 2024 soll er bislang mindestens 90 Millionen Dollar für die Kongreßwahlen im November gespendet haben. (mü)
Bild: Pixabay/Gemeinfrei
Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin
Kommentare 0
Noch keine Kommentare. Schreiben Sie den ersten!