Nach Frankreich: Jetzt auch Gewaltexzesse in Brüssel
Brüssel. Beobachter sind sich einig: mit Schüler- und Jugendkrawallen haben die gewalttätigen Ausschreitungen, die seit Wochen Frankreich und jetzt auch die belgische Hauptstadt Brüssel erschüttern, nichts mehr zu tun. Es handelt sich vielmehr um einen brandgefährlichen Mix aus meist jugendlichen männlichen Migranten und einheimischen linken Krawallmachern. Da die Bestandteile der Unruhen in den meisten europäischen Ländern infolge der Massenzuwanderung vorhanden sind, haben die Proteste das Zeug zum europäischen Flächenbrand.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Am Freitag sind die Ausschreitungen nun von Frankreich auf das nördliche Nachbarland Belgien übergesprungen. In Brüssel lieferten sich vermummte Jugendliche Straßenschlachten mit der Polizei, setzten Fahrzeuge in Brand und verwüsteten Teile des Stadtzentrums. Der offiziellen Medien-Diktion zufolge ließen sich Teile der belgischen „Schülerbewegung“ von den Protesten in Frankreich inspirieren.
Bereits am Vormittag versammelten sich zahlreiche schwarz gekleidete Jugendliche in der Nähe des Zentralbahnhofs. Einsatzkräfte wurden mit Pflastersteinen, Glasflaschen, Holzstangen und Feuerwerkskörpern angegriffen. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein. Fahrräder, Elektroroller und Müllbehälter gingen in Flammen auf, Straßenmobiliar wurde zu Barrikaden aufgeschichtet. Unweit des Südbahnhofs brannte ein Linienbus aus.
Bei Durchsuchungen stellten die Beamten unter anderem Molotowcocktails, Benzin, Pyrotechnik, ein Messer und einen Hammer sicher. Am Nachmittag waren zunächst 18 Personen strafrechtlich festgenommen worden, darunter 13 Minderjährige. Bis zum Abend stieg die Zahl der Festnahmen deutlich an. Der Sender BX1 berichtete von rund 80 Personen in polizeilichem Gewahrsam und etwa 30 weiteren Festnahmen im Rahmen strafrechtlicher Ermittlungen. Neben dem ausgebrannten Bus wurden vier weitere Busse sowie Polizeifahrzeuge, ein Feuerwehrwagen und Carsharing-Autos beschädigt.
Brüssels Bürgermeister Philippe Close verlangte eine konsequente juristische Aufarbeitung. Identifizierte Täter sollten für die verursachten Schäden aufkommen. Die Ermittler wollen dafür auch Videos auswerten, die mutmaßliche Beteiligte selbst aufgenommen hatten.
Die Krawalle ereigneten sich am Rand einer Großdemonstration gegen die Sparpolitik der belgischen Regierung. Nach Polizeiangaben nahmen rund 30.000 Menschen teil, die Veranstalter sprachen von 50.000. Der Gewerkschaftsprotest selbst verlief weitgehend friedlich. Die Sicherheitsbehörden betonten, die Ausschreitungen hätten keinen Zusammenhang mit den Forderungen der Demonstranten gehabt.
Bereits in Lüttich war die Lage zuvor eskaliert. Dort griffen Jugendliche bei Schülerprotesten Polizisten an und beschädigten Geschäfte. Die Behörden verhängten ein Versammlungsverbot. Laut der Nachrichtenagentur AP wurden im Verlauf der Proteste mehr als 200 Menschen festgenommen. (mü)
Bild: Pixabay/gemeinfrei
Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin
Kommentare 0
Noch keine Kommentare. Schreiben Sie den ersten!