Klare Ansage des Generalinspekteurs: „Deutschland muß sich auf Krieg einstellen“

Klare Ansage des Generalinspekteurs: „Deutschland muß sich auf Krieg einstellen“
Foto: Symbolbild

Berlin. Der Ukraine-Krieg hat die weltpolitischen Karten neu gemischt und das Sicherheitsverständnis Europas und Deutschland in seinen Grundfesten erschüttert. Kanzler Merz erklärte in diesem Kontext im September 2025: „Wir sind nicht im Krieg, aber wir sind auch nicht mehr im Frieden.“ Sein Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) erinnert schon seit Jahren an eine angestrebte „Kriegstüchigkeit“, die die Bundesrepublik erlangen müsse, was angesichts tiefgehender struktureller Probleme in der Bundeswehr bisher kaum umzusetzen gelingt.

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Jetzt hat sich ein weiterer prominenter Verantwortungsträger zu Wort gemeldet: der frühere „Corona-General“ unter Kanzlerin Angela Merkel, Carsten Breuer, der dieser Tage zum neuen Chef des NATO-Militärausschusses gewählt wurde. Er ist aktuell Generalinspekteur der Bundeswehr und soll seinen neuen Posten im Juli 2027 übernehmen. Er sagte jetzt wörtlich: „Deutschland muß sich gesamtgesellschaftlich auf Krieg einstellen.“ (rk)

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Kommentare 1

Bernd Sydow

Der Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine im Februar 2022 war zweifellos ein Präventivangriff Rußlands zur Verhinderung eines NATO-Beitritts der Ukraine einschließlich der dortigen möglichen Stationierung von Atomwaffen! Die antirussische Politik des Westens danach - Bundesaußenminister Wadephul: "Rußland wird für alle Zeiten unser Feind sein!" - führte zum Ukrainekrieg; die umfangreichen Waffenlieferungen an die Ukraine waren buchstäblich wie "Öl ins Feuer des Krieges schütten". Erinnert sei die deutsche Regierung an den Rütli-Schwur der Schweizer Eidgenossen: "Keine Einmischung in fremde Händel!" (Kurz: Humanitäre Hilfe ja, militärische Hilfe nein). Eine Reaktion von amtlicher Seite blieb aus. Wenn heute seitens der Merz-Regierung von "Kriegstüchtigkeit der Bundeswehr" - in der Zeit des Kalten Krieges hieß es noch "Verteidigungsfähigkeit" - und von "kein Krieg, aber auch kein Frieden" gesprochen wird, dann entspricht das einem "Zum-Krieg-Trommeln", was man in Deutschland damals freilich so nicht kannte. Kurzum: Die Zeit des Kalten Krieges war für Deutschland wahrlich eine Zeit des Friedens, wovon heute - selbstverschuldet durch unsere Regierenden - keine Rede mehr sein kann!

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