EU rüstet Außengrenzen auf: Mit Drohnen gegen Illegale
Brüssel. Die Europäische Union will ihre Außengrenzen künftig stärker mit Drohnen und anderen unbemannten Systemen überwachen und stellt dafür zusätzlich 130 Millionen Euro bereit.
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Die EU-Kommission kündigte die Aufstockung bei einem Treffen der Innen- und Justizminister in Luxemburg an. Es war das erste persönliche Treffen der Minister zu Migration und Grenzkontrollen seit der Ceuta-Krise im Sommer. Innen- und Migrationskommissar Magnus Brunner verwies auf die wachsende Bedeutung unbemannter Systeme: sie seien für den Grenzschutz ebenso wichtig wie für den Schutz kritischer Infrastruktur.
Bereits im Februar hatte die Kommission einen Aktionsplan für Drohnen und Abwehrsysteme vorgelegt. Dafür waren zunächst 250 Millionen Euro vorgesehen. Bis zu 90 Prozent der Projektkosten können von der EU übernommen werden. Gefördert werden Drohnen, Abwehrsysteme, deren Einbindung in nationale Überwachungsnetze sowie Technologien zur Abwehr hybrider Bedrohungen. Wegen der hohen Nachfrage und der Qualität der eingereichten Projekte kommen nun weitere 130 Millionen Euro hinzu.
Zusätzlich stellt Brüssel 170 Millionen Euro über das Instrument für Grenzmanagement und Visa bereit. Davon sollen die EU-Grenzschutzagentur FRONTEX und nationale Behörden unbemannte Systeme zur Überwachung der EU-Außengrenzen beschaffen. Insgesamt steigt die EU-Finanzierung für neue Grenzüberwachungstechnik damit auf mehr als 500 Millionen Euro. (mü)
Bild von Alex auf Pixabay/gemeinfrei
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