Die neue Realität im roten Berlin: Linke und Clankriminelle Schulter an Schulter

Die neue Realität im roten Berlin: Linke und Clankriminelle Schulter an Schulter
Foto: Symbolbild

Berlin. Ein entlarvendes Stelldichein: auf der Wahlparty der Berliner Linken in Neukölln am Sonntagabend erschien auch Issa Remmo, das Oberhaupt des gleichnamigen arabischen Kriminellen-Clans. Gegenüber der „Berliner Morgenpost“ sagte Remmo, er fühle sich erstmals von einer Partei unterstützt. Die Linke warb im Wahlkampf gezielt um muslimische Wähler.

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Remmo ist alles andere als ein unbeschriebenes Blatt: gegen Mitglieder seiner Großfamilie wird seit Jahren ermittelt – es geht unter anderem um Immobilien und Geldwäsche. Allein 2018 wurden 77 Immobilien beschlagnahmt. Mitglieder der Familie wurden zudem wiederholt mit Auseinandersetzungen zwischen Berliner Clans in Verbindung gebracht, darunter auch Schießereien. Die Großfamilie wird – zumindest in Teilen – der Clankriminalität zugerechnet. Für Berlin wies die Polizeistatistik zuletzt einen Anstieg der entsprechenden Straftaten aus. Im Jahr 2024 wurden 851 Delikte registriert. 2025 waren es 952 Fälle, zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Parallel dazu nahm auch die Zahl der erfaßten Tatverdächtigen zu.

Für den neuen Schulterschluß zwischen dem Remmo-Chef und der Linken, die sich mehrmals zu Enteignungen bekannt hat, haben nicht alle Verständnis. Die „Berliner Morgenpost“ kommentierte: „Für jede einzelne Polizistin, für jeden einzelnen Polizisten, die seit Jahren gegen dieses Verbrechernetzwerk kämpfen, muß dieses Bild wie ein Schlag ins Gesicht wirken.“

Tatsächlich herrscht in Polizeikreisen gelindes Entsetzen über den Wahlerfolg der Linken. Der Berliner Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DpolG), Frank Teichert, wird von Medien mit den Worten zitiert: „Die Linke ist mit weniger Polizei, weniger Befugnissen und dem Ende von Waffenverbotszonen angetreten – und bekommt dafür offensichtlich starken Rückhalt. (…) Gerade angesichts der Gewalt, die unsere Kolleginnen und Kollegen auf Berlins Straßen erleben, halte ich diesen Weg für falsch.“ An der Sicherheit dieser Stadt dürfe nicht gespart werden – doch genau das sehe das Wahlprogramm der Linken vor. (rk)

Foto: flickr/Fabian Bromann, CC BY 2.0

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