Wien. Cyberangriffe werden eine immer größere Bedrohung für die Innere Sicherheit. Aktuelle Zahlen gibt es dazu aus Österreich.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Die Unternehmen in der Alpenrepublik sehen sich immer stärker aus dem Netz bedroht. Zugleich wächst das Mißtrauen gegenüber ausländischer Technologie. Das zeigt die neue Studie „Cybersecurity in Österreich“, für die die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG und das Kompetenzzentrum Sicheres Österreich (KSÖ) 1396 Unternehmer befragt haben.
Jeder vierte Teilnehmer registrierte 2025 mehr Cyberangriffe als zuvor. Laut Studie war bereits jede achte Attacke im Jahr 2025 erfolgreich. Besonders häufig drangen Täter über manipulierte E-Mails in Firmennetze ein. 78 Prozent der Unternehmen meldeten Schadsoftware per Mail, 69 Prozent berichteten von Phishing-Links. Bei 58 Prozent nutzten Angreifer Sicherheitslücken in Programmen oder Geräten aus. Auch der sogenannte CEO-Fraud bleibt weit verbreitet: 57 Prozent erhielten gefälschte Nachrichten angeblicher Geschäftsführer. Mehr als jede zweite Firma meldete zudem betrügerische Anrufe.
Im Visier der Attacken stehen vor allem Autobranche, Tourismus, Energieversorger sowie Lebensmittel- und Konsumgüterhersteller. Die Hälfte aller Angriffe schreiben die Befragten der organisierten Kriminalität zu. In vier von zehn Fällen blieb der Täter unbekannt. Zehn Prozent sollen auf staatliche Akteure zurückgehen, acht Prozent auf ausländische Geheimdienste.
Abonniere jetzt:
>> Die starke Stimme für deutsche Interessen <<
Die finanziellen Folgen sind schwerwiegend. Jede vierte österreichische Firma zahlte nach einer Ransomware-Attacke Lösegeld. Ein Viertel der Betroffenen bezifferte den Schaden auf bis zu 50.000 Euro. Bei 14 Prozent lagen die Verluste zwischen 100.000 und 500.000 Euro.
Gleichzeitig wünschen sich viele Unternehmen mehr Unabhängigkeit: 83 Prozent bevorzugen einheimische Sicherheitslösungen, 89 Prozent fordern eine stärkere europäische Zusammenarbeit. Denn 69 Prozent der genutzten Cyber-Technologien stammen derzeit aus dem Ausland. Mehr als die Hälfte der Befragten gibt an, den eigenen Betrieb ohne ausländische Technik höchstens drei Monate lang aufrechterhalten zu können. (rk)
Bild: Pixabay/gemeinfrei
Fordern Sie hier ein kostenloses Leseexemplar des Deutschen Nachrichtenmagazins ZUERST! an oder abonnieren Sie hier noch heute die Stimme für deutsche Interessen!
Folgen Sie ZUERST! auch auf Telegram: https://t.me/s/deutschesnachrichtenmagazin