Neue Plagiatsvorwürfe: Wie lange bleibt Voigt noch Ministerpräsident?

24. Mai 2026
Neue Plagiatsvorwürfe: Wie lange bleibt Voigt noch Ministerpräsident?
Kultur & Gesellschaft
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Foto: Symbolbild

Erfurt. Thüringens CDU-Ministerpräsident Mario Voigt versinkt immer tiefer im Plagiatssumpf. Nachdem er bereits zu Jahresbeginn freiwillig auf seinen Doktortitel verzichtet hatte, legen AfD-Fraktionschef Björn Höcke und der österreichische Plagiatsgutachter Stefan Weber nun nach. Im Thüringer Landtag präsentierte Weber am Mittwoch weitere 125 mutmaßliche Plagiatsstellen in Voigts Dissertation.

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Damit summiert sich die Zahl der beanstandeten Passagen nach Angaben Webers inzwischen auf 265 Textstellen. Der Kommunikationswissenschaftler hatte das Gutachten im Auftrag der AfD erstellt und sprach geradezu von einem „Musterplagiat“, einem „schwerwiegenden Plagiatsfall“ sowie einem „starken Fälschungsverdacht“ im empirischen Teil der Arbeit.

Nach Darstellung Webers ziehen sich die fraglichen Stellen durch die gesamte Dissertation. Der Vorwurf reicht von Übersetzungsplagiaten über übernommene Interviewpassagen bis hin zu abgeschriebenen Fehlern aus anderen Quellen. Selbst falsche Angaben und sogar Tippfehler (!) seien unverändert übernommen worden.

Für Höcke widerlegen die neuen Erkenntnisse Voigts bisherige Darstellung vollständig. Der Thüringer AfD-Fraktionschef verlangt deshalb politische Konsequenzen. Ein Regierungschef, der über den wissenschaftlichen Kern seiner Doktorarbeit täusche, könne nicht im Amt bleiben, erklärte Höcke und forderte erneut den Rücktritt des CDU-Politikers.

Der Fall belastet Voigt zusätzlich, weil der Titelverzicht den Streit um seine Dissertation keineswegs beendet hat. Mit jeder neuen Veröffentlichung wächst der Druck auf den Ministerpräsidenten. (rk)

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