Lebensgefährlicher Trend: Jeden Tag 16 Messerangriffe in Nordrhein-Westfalen

29. August 2019
Lebensgefährlicher Trend: Jeden Tag 16 Messerangriffe in Nordrhein-Westfalen
Kultur & Gesellschaft
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Düsseldorf. Ein glatter Offenbarungseid: allein in den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 gab es allein in Nordrhein-Westfalen sage und schreibe 2883 Messer-Angriffe – das sind jeden Tag im Schnitt 16. Dabei wurden 3.555 Opfer und Bedrohte registriert. Diese Zahlen gab jetzt die Polizei von Nordrhein-Westfalen bekannt.

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) erklärte dem WDR gegenüber: „Diese erste Zwischenbilanz bestätigt die Vermutung, daß Messerangriffe wirklich ein Problem sind.“ Die bisher vorliegenden Zahlen, „machen nicht Mut, sondern machen schon unruhig.“

Erst seit Januar 2019 werden bundesweit verschiedene Tatmittel wie Messer und Stichwaffen in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfaßt. (se)

 

Bildquelle: Pixabay

2 Comments

  1. Olsen schreibt:

    „…schon unruhig…“ Erzähle das mal den Opfern oder deren Angehörigen. Also ich würde schon ausrasten und „tätig“ werden.

  2. Bernd Sydow schreibt:

    Nach diesen Zahlen der Polizei von Nordrhein-Westfalen zu den allein im ersten Halbjahr 2019 verübten Messer-Angriffen hätten im NRW-Innenministerium eigentlich sämtliche Alarmglocken schrillen müssen. NRW-Innenminister Reul (CDU) hätte umgehend vor die versammelte Presse und Hörfunk und Fernsehen treten müssen und in scharfen Worten – am besten unter Nennung der Nationalität der Täter/Tatverdächtigen soweit bekannt – diese Gewalttaten verurteilen müssen!

    Aber was geschieht? Reul äußert sich dem WDR gegenüber in einer Art und Weise, wie sie windelweicher und verharmlosender nicht sein kann! Was hat er sich dabei eigentlich gedacht? Für potentielle Messerstecher sind seine Worte doch geradezu ein Freibrief, bei geringstem Anlaß zuzustechen.

    Und wo bleibt der Protest der Bürger? Naja, Nordrhein-Westfalen ist nun mal nicht Sachsen!

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