Seit vier Jahren: Angriffe auf Polizisten nehmen massiv zu

29. Juli 2019
Seit vier Jahren: Angriffe auf Polizisten nehmen massiv zu
National
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Berlin. In Deutschland nimmt die Gewalt gegen Polizisten rasant zu. Laut einer Polizeistatistik, die der „Bild“-Zeitung vorliegt, haben sich die Übergriffe auf Polizeibeamte in den letzten vier Jahren erhöht – also seit dem Jahr, in dem Bundeskanzlerin Angela Merkel die Grenzöffnung für „Flüchtlinge“ aus aller Welt verfügte.

Laut der Statistik kommt es deutschlandweit jeden Tag zu 32 Angriffen, was einer Zunahme von 25 Prozent in vier Jahren entspricht. Allein in Nordrhein-Westfalen wurden im vergangenen Jahr 464 Polizisten schwer verletzt. Neunmal wurde sogar wegen Mordversuchs oder versuchten Totschlags ermittelt.

Weil sich die Beamten im Ernstfall gegen die Täter verteidigen müssen, hat auch der Schußwaffengebrauch in den letzten 30 Jahren zugenommen. Der tödliche Ausgang von Konfrontationen nahm allerdings nicht zu. So wurden 2018 10 Personen durch Polizeiwaffen getötet, 36 wurden verletzt. Bei 32 Übergriffen auf Polizisten täglich ist das eine erstaunlich geringe Zahl. (se)

4 Comments

  1. heinz schreibt:

    Laut der Statistik kommt es deutschlandweit jeden Tag zu 32 Angriffen, was einer Zunahme von 25 Prozent in vier Jahren entspricht.

    die gäste haben das sagen.
    warum bleibt die polizei nicht zu hause, dann wären viele kampfeinsätze gar nicht nötig.
    ich als polizist würde nicht meine pension aufs spiel setzen…nichts tun , wegschauen und du hast deine ruhe.

    • Olsen schreibt:

      Bloss wie lange? Bis die Dir die Tür eintreten und Dir das Messer an den Hals „halten“?

  2. Olsen schreibt:

    Ich sehe das so: die befolgen nur die Anweisung, sich angreifen zu lassen.

  3. Bernd Sydow schreibt:

    Der Deutschlandfunk brachte heute früh (30.7.) ein Interview mit einem Vertreter der Deutschen Polizeigewerkschaft. Thema war eine Studie, die sich mit „Polizei“ und „Gewalt“ befaßt. Aber nicht etwa mit der ausufernden Gewalt gegen Polizeibeamte, sondern mit der „Gewalt der Polizei“ bei polizeilichen Maßnahmen.

    Die DF-Interviewerin bemühte sich „redlich“, den Polizeigewerkschafter durch „typische“ Fragestellungen in Bedrängnis zu bringen. Dieser ließ sich jedoch nicht in die Enge treiben.

    Als er aber darauf hinwies, daß es auch Gewalt gegen Polizisten gibt, hatte es die DF-Frau plötzlich sehr eilig. „Wir müssen schlußmachen, gleich kommen die Nachrichten“, sagte sie sinngemäß und schaltete die Gesprächsverbindung ab.

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