Klarer Fall von Abwahl: Salvinis Lega gewann auch in der „Willkommens“-Kommune Riace

3. Juni 2019
Klarer Fall von Abwahl: Salvinis Lega gewann auch in der „Willkommens“-Kommune Riace
International
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Riace. Zusammen mit der Europawahl fanden am vergangenen Sonntag im kalabrischen Riace auch Kommunalwahlen statt. Hier war der linke Bürgermeister Lucano im Oktober 2018 wegen Begünstigung der illegalen Einwanderung abgesetzt worden, er steht deswegen demnächst vor Gericht.

Medien und politische Gegner erklärten Riace im Vorfeld zu einem Symbol der „Willkommenskultur“. Lucano hatte in dem Dorf 450 Illegale aufgenommen – 25 Prozent der Einwohnerschaft. Insbesondere bundesdeutsche Medien stilisierten ihn deshalb zum Gutmenschen-Vorbild. Die US-Zeitschrift „Fortune“ sah ihn gar auf Platz 40 der bedeutendsten 100 Persönlichkeiten der Welt, die Stadt Dresden überreichte ihm den „Friedenspreis“. Lucano und die linken Medien sprachen vom „Riace-Modell“ für Einwanderung und „Refugees-Welcome“.

Doch am letzten Sonntag wurden die Zuwanderungsparteien auch in Riace herbe abgestraft. Die Lega von Innenminister Salvini wurde auch in Riace mit 31 Prozent zur stärksten Kraft, gefolgt vom Koalitionspartner Fünf-Sterne-Bewegung mit 27,5 Prozent. Die Rechtsparteien, die Salvini nahestehen, kamen auf 15,5 Prozent, die Linksdemokraten auf 17,4 Prozent und die Liste von Lucano, dem linken Helden, und seiner Liste der radikalen Linken nur auf ganze 2,17 Prozent.

Bei der Kommunalwahl das gleiche Bild. Die Liste von Lucano schaffte nur ein einziges Mandat.

Auch im Zuwanderungs-Hotspot Lampedusa siegte Salvinis Lega übrigens fulminant. Sie erreichte dort 46 Prozent der Stimmen. Die Linksdemokraten erhielten nicht einmal halb so viele (21 Prozent), die anderen Rechtsparteien, mit denen Salvini bei Regional- und Kommunalwahlen koaliert erzielten zusammen elf Prozent. Die Grünen kamen auf magere 0,5, die radikale Linke auf 1,1 und die Liberalen auf 2,1 Prozent. Der Sieger heißt klar Salvini. (mü)

2 Comments

  1. Eidgenosse schreibt:

    Grüne – 0.5% – herrlich, das wäre auch bei uns sooooo schön. Nun, der Vorgang wird vermutlich weder in D noch in CH in den Medien erscheinen. Die Einheitspresse – übrigens gehört die NZZ weitgehend dazu – zensiert sich selbst. Schreibt einer mal was Richtiges – ausser dem Köppel in der Weltwoche – dann kommt die unsichtbare Hand und fegt ihn weg – das ist in der Schweiz dasselbe wie in Deutschland. Im Schweizer Fernsehen – nur linker Mist wie bei ARD/ZDF/NTV.

  2. Cui bono? schreibt:

    Das sind klare Beweise, dass manche Politiker
    (entweder idelologisch verblendet oder womöglich selbst wirtschaftliche Nutznießer mit alten Immobilien / Vesorgungaufträgen etc.?)
    gegen den Willen der Bevölkerung arbeiten…

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