„Ibiza-Skandal“ schlägt bis Mailand durch: Vilimsky nahm nicht an Salvinis Populisten-Kundgebung teil

22. Mai 2019
„Ibiza-Skandal“ schlägt bis Mailand durch: Vilimsky nahm nicht an Salvinis Populisten-Kundgebung teil
International
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Mailand. Als Folge des Eklats um die „Ibiza-Affäre“ hat der FPÖ-Spitzenkandidat für die Europawahl, Harald Vilimsky, seine Teilnahme an einer Großveranstaltung rechtspopulistischer Parteien mit Italiens Innenminister Matteo Salvini am Samstagnachmittag in Mailand abgesagt. Die FPÖ war dort allerdings durch den steirischen EU-Abgeordneten Georg Mayer vertreten.

Vilimsky befand sich bei Bekanntwerden des Videos gemeinsam mit Verkehrsminister und Vize-Parteiobmann Norbert Hofer im Wahlkampfeinsatz in Innsbruck. Von dort aus hätte er mit dem Auto nach Mailand weiterreisen sollen, entschloß sich jedoch dazu, abzusagen, bestätigte ein Sprecher Vilimskys.

Salvini führte am Samstag Spitzenvertreter verschiedener rechtspopulistischer Parteien zu einem Auftritt zum Ende der Wahlkampagne für die EU-Wahl am 26. Mai zusammen. Beobachter sprachen von rund 100.000 Teilnehmern an der Veranstaltung auf dem Mailänder Domplatz. (mü)

 

Bildquelle: Ministry of the Interior – http://www.interno.gov.it/it/ministero/matteo-salvini/CC BY 3.0 it

Ein Kommentar

  1. Bernd Sydow schreibt:

    Ich muß gestehen, je länger ich über dieses 2017 heimlich aufgenommene Video mit Strache und Gudenus nachdenke, desto ratloser werde ich; alles was man auf diesem Video sieht und hört, ist leider wahr. Aber war Strache im vollen Besitz seiner geistigen Kräfte?

    Deshalb will ich auch nicht die Entscheidung Vilimskys, an der Mailänder Großveranstaltung rechtspopulistischer Parteien mit Innenminister Salvini nicht teilzunehmen, als richtig oder falsch bewerten. Sicherlich hat er seine Entscheidung nicht „aus dem Bauch heraus“ getroffen, sondern sich mit seinen Parteifreunden vorher intensiv abgesprochen.

    Aber zwei Dinge können hier gar nicht oft genug wiederholt werden:
    Zum einen hat er mit diesem Video überhaupt nichts zu tun, zum anderen ändert diese „Ibiza-Affäre“ nichts an seinen politischen Überzeugungen und dem, wofür seine FPÖ steht.

    Jetzt in der Stunde der Not braucht die FPÖ mehr denn je jede Stimme!

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