Bundesregierung schafft Präzedenzfall: Erstmals IS-Kinder nach Deutschland geholt

20. August 2019
Bundesregierung schafft Präzedenzfall: Erstmals IS-Kinder nach Deutschland geholt
International
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Berlin/Erbil. Der Irrsinn der deutschen „Flüchtlings“-Politik ist immer noch steigerungsfähig: jetzt holte Deutschland erstmals Kinder deutscher IS-Anhänger in die Bundesrepublik. An der Grenze zwischen Syrien und dem Irak wurden nach Angaben einer Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Montag vier Kinder an Mitarbeiter des deutschen Generalkonsulats in Erbil übergeben. Die Kinder hatten nach dem Sieg über die Terrormiliz IS in Syrien in einem Flüchtlingslager gelebt.

Es handle sich um drei Waisen und ein krankes Baby, sagte Abdel Karim Omar, Sprecher der kurdischen Behörden in Syrien, der Deutschen Presse-Agentur. Nach dpa-Informationen sollten die Kinder in Begleitung ihrer Großeltern von Erbil nach Deutschland fliegen. Die Mutter des kranken Kindes lebt demnach noch mit weiteren Kindern im Flüchtlingslager.

Bei den drei Waisen soll es sich um die Kinder von zwei getöteten IS-Anhängerinnen aus Baden-Württemberg und Hessen handeln. Das vierte Kind ist den Berichten zufolge die kleine Tochter einer „Berlinerin“.

Lautet Bundesaußenminister Maas (SPD) will die Bundesregierung unbedingt weitere IS-Kinder nach Deutschland holen. „Wir werden uns dafür einsetzen, daß auch weitere Kinder Syrien verlassen können“, sagte Maas. (se)

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Ein Kommentar

  1. Realist schreibt:

    Präzedenzfall, das stimmt. Und diesen folgen eben weitere Fälle. Unglaublich: die Bundesregierung will zwanzig Milliarden an den Irak zahlen um verurteilte IS-Mörder nach Deutschland bringen zu können, weil im Irak die Todesstrafe droht. So berichtet jedenfalls unzensuriert.at

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