Klare Ansage an Muslime: Peking verbietet arabische Schrift und muslimische Symbole

12. August 2019
Klare Ansage an Muslime: Peking verbietet arabische Schrift und muslimische Symbole
International
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Peking. Kein Interesse an Islamisierung: in der chinesischen Hauptstadt Peking dürfen arabische Gastronomen ihre Restaurants künftig nicht mehr mit arabischen Schriftzeichen bewerben. Auch alle Symbole, die auf den Islam verweisen, müssen entfernt werden. Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert einen arabischen Restaurantbetreiber in der Stadt, der Besuch vonseiten der Behörden erhalten habe: „Sie sagten mir, das sei eine ausländische Kultur und Sie sollten lieber auf die chinesische Kultur verweisen.“

Reuters will in den vergangenen Tagen elf der betroffenen Restaurants aufgesucht haben, die der Agentur übereinstimmend berichteten, daß sie Symbole wie den Halbmond oder das Wort „Halal“ in arabischer Sprache entfernen mußten. Laut Reuters wollte die Pekinger Stadtregierung keine Stellungnahme zu den Maßnahmen abgeben, verwies aber darauf, es handele sich um eine „nationale Anweisung“.

Seit 2016 gehen die chinesischen Behörden verschärft gegen muslimische Alltagssymbole vor. Auch Kuppeln von Moscheen mußten bereits abgerissen werden. Für radikale Moslems in der Provinz Xinjiang existieren Umerziehungslager. Hintergrund sind die anhaltenden Probleme mit unbotmäßigen Moslems in der Unruheprovinz Xinjiang. (mü)

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