Rostocker Oberbürgermeister: „Wir können jederzeit 20.000 Flüchtlinge aufnehmen“

21. Juli 2019
Rostocker Oberbürgermeister: „Wir können jederzeit 20.000 Flüchtlinge aufnehmen“
National
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Rostock. Im Zuge der aktuellen „Flüchtlings“-Hysterie überbieten sich deutsche „Willkommens“-Politiker mit immer absurderen Vorschlägen. Jetzt hat der scheidende Rostocker Oberbürgermeister Roland Methling mehr Geld, mehr Engagement und mehr Sensibilität für die „Flüchtlings“rettung gefordert.

Methling will in Deutschland „80 Millionen Menschen sensibilisieren“. Er wirft der deutschen und europäischen Politik „Versagen“ vor. Deutschland müsse deshalb in Europa die Führung bei der „Flüchtlings“rettung übernehmen: „Wir müssen uns an die Spitze stellen und Lösungen in Europa fordern, wie die Flüchtlinge verteilt werden.“

Hierzu solle die Zustimmungspflicht des Bundes bei eigenständigen Aufnahmeentscheidungen von Kommunen aus dem Aufenthaltsgesetz gestrichen werden.

Absurd wird es, sobald Methling Zahlen nennt. Medien zitieren ihn mit den Worten: „Wir können jederzeit auch 1000, 2000, 10.000 oder 20.000 Flüchtlinge in Rostock aufnehmen. Das kann jede deutsche Stadt.“ Das bedeute natürlich „Einschnitte und Einschränkungen, neue Schwerpunkte in der Stadtentwicklung“. Das könne heißen, daß eine Straße etwas später saniert oder eine Schule später gebaut werde.

Den Einwand, daß eine großzügige Aufnahmepolitik von Mittelmeer-Migranten eine zusätzliche Motivation darstellen könnte, sich auf die Reise nach Europa zu begeben, läßt Methling nicht gelten: „Diejenigen Flüchtlinge, die von Sea-Watch und anderen Organisationen aufgenommen werden, machen nicht mal zwei Prozent derjenigen aus, die versuchen, über das Mittelmeer zu fliehen. Es bleibt dabei, daß Zehntausende ihr völkerrechtlich verbrieftes Asylrecht wahrnehmen wollen, um Verfolgung und Tod zu entkommen.“

Um die Kosten für die zusätzliche Aufnahme von Migranten zu finanzieren, fordert Methling eine Erhöhung der Mehrwertsteuer. Und: „Die Entwicklungshilfe muß sich innerhalb kürzester Zeit verzehnfachen, damit es überhaupt eine Chance gibt, das Thema zu lösen. Auch die Kommunen müssen da verpflichtend mehr in die Verantwortung genommen werden.“ (rk)

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5 Comments

  1. Olsen schreibt:

    Wieder einer, der ES nicht begriffen hat. Den Krieg wird es bald hier geben. Mal sehen, wer dann flieht.

    • Eidgenosse schreibt:

      Doch doch, der kommt aus der SED und weiss genau was er will. Bis 1989 war er Mitglied in der frühen Deutschland-Abschaffer Partei. Dass die Merkwürdigen den Spiesser dennoch gwählt haben spricht nicht für die Rostocker. Jedenfalls muss er sich jetzt aus Altersgründen verabschieden und macht hoffentlich für einen AfDler frei.

  2. heinz schreibt:

    gerne wollen wir allen bedürftigen schutz gewähren.
    nur dumm dass wir uns vor den schutzsuchenden selber schützen müssen…hier stimmt was nicht.

  3. Pack schreibt:

    Wieviele Milliarden an Entwicklungshilfe sind inzwischen in Afrika „versickert“?
    Wenn sich die Verhältnisse dort nicht ässindern, kassieren wieder die dortigen Großkopfeten die Gelder ein und kaufen dafür Waffen …
    Man sollte endlich ‚mal die Profiteure der „Wirtschaftspolitik“ in den armen Ländern zur Kasse bitten, aber da würden sich ja viele Politiker selbst schaden!
    Hier wird die Bevölkerung mit immer neuen Kosten abkassiert, damit einige Profiteure sich eine goldene Nase „verdienen“. Halleluja!

  4. hingucker schreibt:

    Ich denke – ganz klar geistesgestört. Die Frage ist, wie kommt er in so eine Position?

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