Konsequent gegen Illegale: US-Regierung schränkt Asylrecht ein

21. Juli 2019
Konsequent gegen Illegale: US-Regierung schränkt Asylrecht ein
International
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Washington. Die US-Regierung unter Präsident Trump geht konsequent gegen Illegale vor. Jetzt kündigte Justizminister Barr an, daß Asylanträge von Migranten an der Grenze zu Mexiko, die zuvor nicht in dem Nachbarland oder einem anderen Land auf ihrem Weg den Flüchtlingsstatus beantragt haben, künftig grundsätzlich abgelehnt werden sollen. Die Neuregelung solle „Wirtschaftsmigranten abhalten, die unser Asylsystem ausnutzen wollen“.

Nur wenn der Asylantrag von anderen Ländern entlang des Fluchtweges abgelehnt wurde, könnten die Geflüchteten einen Antrag in den USA stellen, berichtete der Sender Fox News.

„Die USA sind großzügig“, heißt es in Barrs Erklärung. Allerdings seien die Vereinigten Staaten „absolut überfordert von der Last“, die mit der Ankunft von „Hunderttausenden Fremden an der südlichen Grenze“ einhergehe.

Die meisten Einwanderer aus dem Süden kommen derzeit aus Mittelamerika und passieren dabei Staaten wie Guatemala und Mexiko. Die Regelung soll dem Ministerium zufolge ab sofort gelten. (mü)

Ein Kommentar

  1. akizur schreibt:

    Das wird den Strom der Illegalen nicht stoppen. Im mexikanischen Präsidenten Lopez OBrador haben sie einen bedingunslosen Führsprecher, der ihnen in allem zu Diensten ist. Nach der neuen amerikanischen Regelung wird er den Illegalen einfach kein
    Aufenthaltsvisum mehr geben ( für ein Jahr gültig) sondern sie einfach durchwinken bis zur amerikanischen Grenze, wo diese dann behaupten können, sie hätten in Mexiko kein Asyl erhalten. Lügen haben keine kurzen sondern lange Beine und führen meistens zur illegalen Einreise in die USA.

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