Trump wirkt: „Flüchtlings“lager an der mexikanisch-amerikanischen Grenze leeren sich

18. Juli 2019
Trump wirkt: „Flüchtlings“lager an der mexikanisch-amerikanischen Grenze leeren sich
International
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Washington. Jetzt auch jenseits des Atlantiks: „Grenzen dicht“ ist möglich. Der Einsatz des mexikanischen Militärs und die Rückschiebung von Asylwerbern aus den USA zeigen Wirkung. An der mexikanisch-amerikanischen Grenze leeren sich jetzt zusehends die „Flüchtlings“lager.

Vor einer Woche noch hätten sie nicht gewußt, wo sie die Menschen unterbringen sollten, erzählen Betreiber von Auffanglagern in Kalifornien und Texas. Seit einigen Tagen aber, so berichten Reporter von US-Medien wie der „New York Times“, herrscht dort wachsende Leere.

US-Präsident Trump drohte im Juni Mexiko mit neuen Strafzöllen und Handelsschranken, wenn das Land nicht den Zustrom von Migranten in die USA aufhalte. Die mexikanische Regierung beugte sich dem Druck aus Washington und schickte innerhalb weniger Wochen 15.000 Soldaten an die Grenze zu den USA. Auch an der Südgrenze zu Guatemala wurden 6.000 Soldaten stationiert.

Zudem begann die mexikanische Regierung damit, Migranten in organisierten Transporten in ihre Heimatländer zurückzubringen. Viele von ihnen arrangierten sich mit der neuen Situation, statt in den USA in Mexiko um Asyl zu ersuchen. (mü)

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