Linke Machtdemonstration: Krawalle wegen Abschiebung eines Syrers in Leipzig

16. Juli 2019
Linke Machtdemonstration: Krawalle wegen Abschiebung eines Syrers in Leipzig
Kultur & Gesellschaft
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Linksextremisten haben dem Staat erneut eine Machtdemonstration geliefert: aus Anlaß der geplanten Abschiebung eines Syrers kam es in Leipzig zu gewalttätigen Krawallen und einem massiven Polizeieinsatz. Hunderte Linke nahmen an einer „spontanen“ Demonstration gegen die geplante Abschiebung teil. Als die Polizei schließlich mit Flaschen und Steinen beworfen wurde, reagierte sie mit „unmittelbarem Zwang“.

Angefangen hatte der Protest im kleinen Rahmen, berichten Lokalmedien. Etwa 30 Menschen hatten die Hildegardstraße blockiert, um die Abschiebung des Syrers zu verhindern. Der Mann war über Spanien eingereist und sollte dorthin zurückgebracht werden. Im Laufe des Abends und in der Nacht stieg die Zahl der Protestierenden auf etwa 500 Personen an. Eine spontane Demonstration wurde angemeldet und auch von den Behörden erlaubt.

Um die Weiterfahrt von Polizeiautos zu verhindern, wurden Möbelstücke auf die Straße gestellt. Der grüne Politiker Jürgen Kasek schrieb auf Twitter: „Ein halbes Wohnzimmer steht auf der Straße. Schwierig, da mit dem Auto vorbeizukommen.“ Hierzu formierten sich Sprechchöre der Linken. Nach Mitternacht kam es immer wieder zu Rangeleien. Schließlich teilte die Polizei mit, man habe den Syrer abgeführt, und forderte die Menge auf, den Schauplatz zu verlassen. Einige ließen sich dadurch jedoch nicht einschüchtern. Schließlich flogen Gegenstände wie Flaschen und Steine durch die Luft, die Situation spitzte sich zu.

Erst nach 2 Uhr beruhigte sich die Lage langsam. Um 3 Uhr gab die Polizei auf Twitter bekannt, daß die Situation unter Kontrolle sei, aber „wir sind weiterhin mit Kräften im Stadtgebiet präsent“. (se)

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