So macht Baden Spaß: Künftig Stacheldraht und Polizeipräsenz im Schwimmbad

7. Juli 2019
So macht Baden Spaß: Künftig Stacheldraht und Polizeipräsenz im Schwimmbad
National
0

München/Kehl. Aus vielen Freibädern wurden in den letzten Wochen zum Teil chaotische Zustände gemeldet – vielerorts hatten sich meist minderjährige Besucher mit „Migrationshintergrund“ in den Bädern zusammengerottet und Personal und Badegäste bedrängt. Im Münchner Michaelibad etwa mußte die Polizei allein am Pfingstsonntag fünfmal anrücken, nachdem sich Gäste beschwert hatten.

Auch in Kehl an der deutsch-französischen Grenze ging es in den Bädern zuletzt unruhig zu. Polizei und Stadt sehen sich deshalb jetzt zu einem drastischen Sicherheitskonzept veranlaßt: die Polizei soll verstärkt zum Einsatz kommen, und sogar Stacheldraht soll die Sicherheit verbessern.

Die Jugendlichen, die zum Großteil aus dem benachbarten Straßburg stammen und vielfach einen „Migrationshintergrund“ haben, hatten sich nicht nur wiederholt den Weisungen des Bäder- und Sicherheitspersonal widersetzt. Sie waren bei Überfüllung der Bäder auch über die Zäune eingestiegen. Ordnungsstörungen und Straftaten, die bekannt wurden, werden derzeit polizeilich überprüft.

Kehls OB Toni Vetrano und Polizeipräsident Renter haben nun ein neues gemeinsames Sicherheitskonzept auf den Weg gebracht. Laut Vetrano soll es gewährleisten, daß die Sicherheit der Badegäste, vor allem der Familien mit Kindern, bestmöglich geschützt ist.

Auch gemeinsame deutsch-französische Polizeistreifen im Umfeld der Kehler Bäder sind jetzt im Gespräch. OB Vetrano teilte zudem mit, daß er auch mit der elsässischen Präfektur der französischen Region Grand Est über ein gemeinsames Sicherheitskonzept sprechen wolle. (mü)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.