Österreichischer Auto-Experte weiß mehr: „Privaten Autobesitz wird es 2030 nicht mehr geben“

9. Juni 2019
Österreichischer Auto-Experte weiß mehr: „Privaten Autobesitz wird es 2030 nicht mehr geben“
Wirtschaft
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Wien. „Experten“ (die in Österreich derzeit die Übergangsregierung stellen) wissen oft schon früher als die breite Öffentlichkeit, wo die Reise hingeht. Der österreichische Automobil-Experte Gerhard Greiner vom steirischen Testzentrum für automatisiertes Fahren (Alp.Lab) etwa machte jetzt auf einem Forum des Finanz Marketing Verbandes Österreich zum Thema „Autonomes Fahren – eine Disruption der Finanzbranche?“ eine gewichtige Ankündigung.

„Privaten Autobesitz wird es 2030 nicht mehr geben“, sagte Greiner im Rahmen des Forums. Als Gründe nannte der Experte die Umweltbelastung sowie den Mangel an Stellplätzen. Der dann verfügbare Platz würde für Roller, Scooter und Fahrräder genutzt werden. „In den großen Megacitys funktioniert es sonst einfach nicht.“

Auch wenn er an ein baldiges großflächiges autonomes Fahren nicht glaubt („das werde ich nicht mehr erleben“), werde der Autobestand in Österreich von sieben auf zwei Millionen sinken, prognostizierte Greiner. (mü)

 

Bildquelle: Pixabay

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5 Comments

  1. heinz schreibt:

    die österreicher bauen eh keine autos- somit ist es egal mit was die sich fortbewegen.
    künstliche intelligenz wird schwer zu vermitteln sein wenn die menschliche nicht vorhanden ist.

  2. Eidgenosse schreibt:

    Man könnte auch orakeln, dass es 2030 keine Menschen mehr gibt, weil möglicherweise ein Asteroid oder ein Super-Vulkan der Spezies Mensch das Licht ausbläst. Solche „Experten“ braucht kein Mensch. Wer dem technisch weit entwickelten Verkehr – auch und gerade auf der Strasse – das Licht ausbläst, der beendet das Industriezeitalter und damit auch die Grundlage des aktuellen Standards. Wir können auch mit Eseln weiter machen wie auf Hydra und die Taxis durch Rikschas ersetzen. Besser wäre es allerdings, die Blödmänner, Dummschwätzer (Experten) und Grethas aus der Öffentlichkeit zu verbannen und deren Unfug exakt so zu bezeichnen. Wer die Inquisition zurück will, soll grün wählen.

  3. Fernglas schreibt:

    Greiner trägt einen passenden Familiennamen (greinen = leise und kläglich vor sich hin weinen).

  4. der Große schreibt:

    Sehr schön. Und wie bitte soll man dann vom Land zur Arbeitsstelle gelangen. Gibt ja wohl einige die hin und zurück eine Stunde oder mehr brauchen.
    Man wie schön waren die achtziger Jahre. Da gab es zwar die Teilung und die Mauer. Das gute daran war aber auch das man nicht mit jedem Scheiß aus dem Westen in Kontakt kam. Die 80er waren das letzte Jahrzent wo alles noch Analog funktionierte.
    Die weitere Technologisierung wird die Menschheit an den Rand des Abgrund bringen.

    Vorallem eine Frage stellt sich mir immer wieder.

    Wenn alle Bereiche des Lebens technisiert und automatisiert werden, was soll der Mensch dann eigentlich mit seiner Zeit anfangen? Soll er sich dann den ganzen Tag an den Eiern spielen oder was?
    Der Mensch ist ein Wesen was mit seinen Händen und dem Gehirn arbeiten muss.
    Sonst entwickelt er sich zurück und verblödet vollkommen. Ich denke aber das man genau das erreichen will.

  5. Dr. W. H. Greiner schreibt:

    Der Horizont meines Namensvetters scheint (typischerweise?) nicht über den Stadtrand hinaus zu reichen. In ländlicheren Gegenden ist nun mal das Auto das einzige Verkehrsmittel, das wirklich funktioniert. Dieser (mindestens) Hälfte der Bevölkerung kann man auch 2030 nicht mit Fahrrad oder Öffis kommen.

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