Neuer Präsident, alte Politik: Selenskyj will von NATO und EU mehr Druck auf Rußland

8. Juni 2019
Neuer Präsident, alte Politik: Selenskyj will von NATO und EU mehr Druck auf Rußland
International
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Brüssel/Kiew. Der  neue ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj setzt Zeichen – und macht sogleich deutlich, daß sich an den großen Konstanten der Außenpolitik seines Landes seit der Westwende 2014 nichts ändern wird. Seine erste Auslandsreise führte ihn jetzt programmatisch nach Brüssel, dem Sitz von NATO und EU. Hier forderte er von der EU ohne Umschweife mehr Druck auf Rußland.

Er wolle seinen EU-Gesprächspartnern die Frage stellen, „wie wir zusammen Druck auf den Aggressor ausüben können“ und wie Rußland „zum Frieden gezwungen“ werden könne, erklärte Selenskyj, der nach seiner Ankunft in Brüssel zunächst mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zusammentraf. Und: er wolle eine Strategie zur „Rückgabe“ der Schwarzmeer-Halbinsel Krim an die Ukraine erörtern, ließ seine Sprecherin Julia Mendel die Medien wissen.

Danach besucht Selenskyj die NATO. Dort wird er an einem Treffen der NATO-Ukraine-Kommission teilnehmen. Auch eine gemeinsame Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg ist geplant. (mü)

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