Bundestagspräsident Schäuble vermutet Geheimdienst hinter „Ibiza-Affäre“: „viel Organisations- und Finanzkraft“

23. Mai 2019
Bundestagspräsident Schäuble vermutet Geheimdienst hinter „Ibiza-Affäre“: „viel Organisations- und Finanzkraft“
National
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Berlin. Geht es nach dem Bundestagspräsidenten Schäuble, so steckt vermutlich ein Geheimdienst hinter der sogenannten „Ibiza-Affäre“ rund um den österreichischen FPÖ-Politiker Heinz-Christian Strache. „Da muß ja ziemlich viel Organisations- und Finanzkraft hinterstecken, diese Falle zu konstruieren, die ja nicht unintelligent war. (…) Was die da diesem Strache auf Ibiza vorgespielt haben, scheint einigermaßen plausibel gewesen zu sein. Der muß ja kein kompletter Idiot sein. (…) Irgendwie riecht’s nach irgendwas wie einem Geheimdienst“, soll Schäuble laut dem „Stern“ während des Besuchs eines Gymnasiums in Freiburg am Montagnachmittag geäußert haben.

Zudem frage er sich, weshalb das Video gerade jetzt öffentlich gemacht wurde: „Man fragt sich: Warum jetzt? Und wer hat es gemacht? Und zu welchem Zweck? Hat man gedacht, man kann den erpressen? Hat man ihn vielleicht die letzten zwei Jahre schon erpresst? Ich bin mal gespannt, wie das aufgeklärt wird.“ (tw)

 

Bildquelle: Wikimedia/Gregor Tatschl/CC BY-SA 2.0

4 Comments

  1. Hans Schneider schreibt:

    Gruss vom MOSSAD

  2. Eidgenosse schreibt:

    Interessante These: „hat man ihn vielleicht die letzten zwei Jahre schon erpresst?“ Das würde einiges erklären, insbesondere die schäbige Haltung Straches gegenüber den Identitären. Dann würde aber der Kurz darüber informiert gewesen sein – holla – und dann kommt ja gleich die Frage: war der Kurz an der Installation der Falle beteiligt?

    • akizur schreibt:

      Wem nützt diese Falle und der Fall des Strache? Dem KURZ. Doch, wer andern eine Grube gräbt, fällt hoffentlich selbst hinein. Misstrauensantrag!

  3. Realist schreibt:

    Manchmal orientiert sich Herr Schäuble tatsächlich an der Realitä, meist jedoch bindet er den Wählern manipulativen Quatsch auf die Nase (Deutschlands Fußballnationalmannschaft wäre ohne Spieler mit Migrationshintergrund nicht so erfolgreich, Deutschland würde ohne Einwanderung degenerieren, ohne Europa wäre Deutschland nicht wettbewerbsfähig etc. [sinngemäße Wiedergaben einiger Aussagen]).
    Mit seiner „Vermutung” könnte Schäuble recht haben. Ein Schuh wird draus wenn man den Dreh- und Angelpunkt betrachtet – den Wiener Anwalt. Moslem. Klar, dass er etwas gegen FPÖ und Kickel unternehmen will. Wie er denken auch in Deutschlands Mainstream-Welt viele: Demokratiegefährdung ist für sie jedwede Islamkritik und die Zurückdrängung des Islams. Die meisten Moslems in Europa wollen noch mehr Moslems hier sehen!

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