Salvini bleibt hart: „Flüchtlingsretter sind Schlepper-Komplizen“

21. Mai 2019
Salvini bleibt hart: „Flüchtlingsretter sind Schlepper-Komplizen“
International
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Rom. Der italienische Innenminister Salvini bleibt auf hartem Kurs, was das Schlepper- und „Flüchtlings“-Unwesen im Mittelmeer angeht. Jetzt drohte er mit der Beschlagnahme des „Rettungs“schiffes der deutschen „Hilfsorganisation“ Sea-Watch, das am Mittwoch 65 Migranten vor der Küste Libyens an Bord nahm. Das Schiff sucht nach einem Hafen und ist italienischen Medien zufolge unweit italienischer Hoheitsgewässer unterwegs. Salvini drohte mit der Beschlagnahmung des Schiffes, sollte es nach Italien gelangen, und bezeichnete die Crew als „Komplizen der Schlepper“.

„Unsere Häfen sind und bleiben geschlossen“, bekräftige Salvini.

Am vergangenen Wochenende sorgte Salvini außerdem mit einem neuen Plan für Aufsehen: demnach sollen „Flüchtlingshelfer“, die unerlaubt Menschen nach Italien bringen, künftig eine Strafe zwischen 3500 und 5500 Euro pro an Land gebrachten Migranten bezahlen. (mü)

 

Bildquelle: Ministry of the Interior – http://www.interno.gov.it/it/ministero/matteo-salvini/CC BY 3.0 it

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Ein Kommentar

  1. cui bono? schreibt:

    „„Flüchtlingshelfer“, die unerlaubt Menschen nach Italien bringen, künftig eine Strafe zwischen 3500 und 5500 Euro pro an Land gebrachten Migranten bezahlen“

    Im Vergleich zu den Gesamtkosten, die den europäischen Steuezahlern pro „importierte Person“ entstehen, sind 3500-5500 EUR „Peanuts“.
    Diese Schlepper sollten für alles aufkommen müssen!!!

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