Feindbild Rußland: Lettischer Präsident sieht Moskau hinter Anti-Impf-Propaganda

23. April 2019
Feindbild Rußland: Lettischer Präsident sieht Moskau hinter Anti-Impf-Propaganda
International
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Riga. Das von der NATO als „Frontstaat“ gegen Rußland auserkorene Lettland will auch an der Propagandafront gegen die vermeintliche russische Bedrohung aufrüsten. Jetzt forderte der lettische Ministerpräsident Karins ein schärferes Vorgehen der EU gegen vermeintliche russische Propaganda in sozialen Medien. Statt freiwilliger Maßnahmen der Online-Plattformen solle die EU ein gesetzliches Einschreiten prüfen, sagte Karins jetzt in einer Rede im Straßburger Europaparlament.

Als Beispiel russischer Fehlinformationen nannte er die Kritik am Impfen und führte allen Ernstes aus: „Wo kommt nur dieses Argument her, daß Impfen zu Autismus führt? Das kann man auf russische Quellen zurückführen. Sie sorgen dafür, daß die Leute sich nicht impfen lassen, und das führt zu sehr ernsten Gesundheitsfolgen in Europa.“ Auch hinter falschen Informationen zur Migration und zum Brexit stecke Rußland. „Es kommt alles aus einer einzigen Quelle“, argwöhnte Karins.

Zwar seien gesetzliche Eingriffe problematisch, denn Zensur dürfe nicht sein, sagte der Regierungschef. Aber: „Wir müssen diesen schmalen Grat finden, denn dies ist ein Angriff auf unsere Art zu leben.“ Aus lettischer Sicht seien Rußland und seine Fehlinformationen die größte Sicherheitsbedrohung. (mü)

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Ein Kommentar

  1. Teri schreibt:

    Der Herr soll zuerst die Pharma dazu bringen, dass die alle „Zutaten“ der Impfstoffe angeben/veröffentlichen müssen…

    Die Menschen sind nicht so dumm, wie sie die Pharma-Lobby gern hätte und sie sollen selbst entscheiden können.
    Dass die Grippeimpfung außer Umsatz nichts bringt, (da Viren vom Vorjahr gespritzt werden, die diesjährigen aber wieder anders sind…) ist inzwischen vielen bekannt.
    Und z. B. Quecksilber (und andere Schadstoffe auch) hat im keinem Imfstoff was zu suchen!
    Und in Russland hat man auch früher die Gesundheitskosten als volkswirtschaftliche Gesamt-Kosten gesehen (deshalb war dort Amalalgam schon vor 50 Jahren (!) verboten, aber in DE als Billigstoff benutzt).

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