Noch mehr Klima-Gängelung: IWF und Weltbank beschließen CO2-Verteuerung

18. April 2019
Noch mehr Klima-Gängelung: IWF und Weltbank beschließen CO2-Verteuerung
Wirtschaft
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Washington. Die Klima-Diktatur macht Fortschritte. Auf der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Washington vereinbarten die Finanzminister aus 22 wichtigen Industriestaaten jetzt die Verteuerung von Kohlendioxid. Das soll etwa durch den Abbau von Subventionen für fossile Brennstoffe oder weitere Vorschriften zur Begrenzung des CO2-Ausstoßes geschehen. Genannt werden auch weitere Emissionshandelssysteme oder Umweltabgaben, die in Relation zum Kohlendioxid-Ausstoß stehen, ließ etwa das deutsche Finanzministerium wissen.

Auch IWF-Chefin Christine Lagarde sprach sich für ein Ende der Subventionen für fossile Energieträger aus. „Wir glauben, daß der Verzicht auf Subventionen für fossile Brennstoffe der richtige Weg ist“, sagte sie. Weltweit seien 2015 5,2 Billionen US-Dollar an Subventionen gezahlt worden. Damit könne man viele Schulen und Straßen bauen.

In der gemeinsamen Erklärung der Finanzminister heißt es weiter, die Folgen des Klimawandels sollten künftig auch in der Haushalts- und Finanzpolitik transparenter gemacht werden, indem sie schon bei der Haushaltsaufstellung und bei öffentlichen Investitionen stärker berücksichtigt werden. Die von der Weltbank koordinierte „Klimakoalition“ will zudem private Investitionen in Erneuerbare Energien und Energieeffizienz stärker fördern.

Zu den Unterzeichnern der Allianz gehören neben Deutschland unter anderem Frankreich, Großbritannien, Chile, die Niederlande, die Philippinen, Spanien und Schweden, nicht aber die USA. (mü)

 

Bildquelle: Pixabay/robynm

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