Politisch Korrekte empören sich: US-Polizeihund darf nicht „Rommel“ heißen

11. April 2019
Politisch Korrekte empören sich: US-Polizeihund darf nicht „Rommel“ heißen
International
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Miami. Normalerweise sind Amerikaner in solchen Dingen entspannter. Doch jetzt hat ein US-Sheriff in Florida Unmut ausgelöst, weil er seinen neuen Hund „Rommel“ nannte – nach der deutschen Welkriegs-Legende. Nach Beschwerden wurde der zehn Wochen alte Jagdhund zuguterletzt kurzerhand umbenannt, wie der Sender Fox News berichtete.

Mit den Worten „Willkommen an Bord, Rommel!“, hatte das Sheriff-Büro den Neuzugang Ende voriger Woche stolz vorgestellt. Politisch korrekte Follower fanden das gar nicht gut. Das Sheriff-Büro schrieb zurück, „Rommel“ sei vom Hundeführer nach einem Haustier aus dessen Kinderzeiten benannt worden. Man habe den Hund nun aber in „Scout“ umbenannt.

Feldmarschall Erwin Rommel ist in aller Welt noch heute als „Wüstenfuchs“, als legendärer Chef des Deutschen Afrikakorps, in Erinnerung, der den Alliierten zwischen 1941 und 1943 zahlreiche empfindliche Niederlagen auf dem nordafrikanischen Kriegsschauplatz beibrachte. (mü)

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8 Comments

  1. Andreas aus E. schreibt:

    Vermutlich verwechselte da wer Feldmarschall Rommel mit dem Flieger Göring – und dachte da an eine gewisse Politikerin, hierzulande oft „KGE“ genannt. Das war dann doch gar zu jenseits, darum die Umtaufe.
    Verständlich.

  2. Angelika Wwber schreibt:

    Das ist ganz einfach nur noch absurd!

  3. Angelika Weber schreibt:

    Das ist nur noch absurd!

  4. Dr. W. Schauerte schreibt:

    Amerika ist eben eine intellektuelle Führungsmacht, wie man sieht

    • heinz schreibt:

      dafür heißen die grünen in USA krautfresser…auch geil…lach.könnte man hier doch auch sagen.

  5. Pack schreibt:

    Da hätte doch Erwin als Vorname besser gepaßt und niemand hätte es gemerkt …

  6. Fernglas schreibt:

    Gar nicht auszudenken, wenn der Sheriff den Schäferhund Blondi genannt hätte…

  7. Bernd Sydow schreibt:

    Mal abgesehen davon, daß die dortige Kritik am Hundenamen ‚Rommel‘ absolut lächerlich ist, sie offenbart auch ein sehr lückenhaftes geschichtliches Wissen vieler US-Amerikaner!

    Generalfeldmarschall Erwin Rommel war eben nicht nur der „Wüstenfuchs“ und ein genialer Feldherr, sondern auch ein überaus fairer Gegner, was Briten und US-Amerikaner durchaus zu schätzen wußten. Der deutschfreundliche US-Panzergeneral Patton war zudem voll des Lobes über Rommels Kriegskunst. Seine Empfehlung an die US-Führung, die britischen und die US-amerikanischen Truppen sollten sich mit den deutschen Afrikakämpfern vereinen, sobald diese kapituliert hatten und in Gefangenschaft waren, und gemeinsam gegen die barbarischen russisch-stalinschen Truppen ziehen, brachte ihm auf US-amerikanischer Seite wütende Ablehnung und gesellschaftliche Ächtung ein (Nach dem Krieg bekannte Churchill „Wir haben leider das falsche Schwein geschlachtet“).

    Aber vor allem: Rommel war – im Gegensatz bspw. zu Göring – kein Nationalsozialist. Er erkannte angesichts der gewaltigen Ressourcen des Gegners an Menschen und Material mit als erster die drohende Niederlage Deutschlands und empfahl Hitler, den sinnlos gewordenen Kampf einzustellen, was selbiger bekanntlich ablehnte. Um die totale Zerstörung seiner deutschen Heimat abzuwenden, schloß er sich den Verschwörern gegen Hitler an. Daß ihm anders als den übrigen die Hinrichtung erspart blieb, lag nicht zuletzt an seiner Popularität, die er im deutschen Volk genoß. Und so richtete er sich durch Erschießen selber.

    Kurz und gut: Hätte sein Jagdhund mit Pensionsanspruch zwischen „Rommel“ und „Scout“ wählen dürfen, er hätte sich für „Rommel“ entschieden!

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