Krankhafte politische Korrektheit: „Sarotti-Mohr“ in Mannheim erzürnt Gutmenschen

11. April 2019
Krankhafte politische Korrektheit: „Sarotti-Mohr“ in Mannheim erzürnt Gutmenschen
Kultur & Gesellschaft
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Mannheim. Am Mannheimer Kulturzentrum „Capitol“ prangen zwei „Sarotti-Mohren“ Embleme an einer Theke, die nun für einen öffentlichen Streit sorgen.Teilnehmer einer Veranstaltung zum Thema „Alltagsrassismus“ beanstandeten die beiden Figuren und machten ihre Meinung dazu öffentlich, was hunderte Kommentare nach sich zog. Ihre Kritiker werfen ihnen krankhafte politische Korrektheit vor, schließlich existiere die Werbefigur seit über einhundert Jahren.

Zudem erklärte eine Unternehmenssprecherin von „Sarotti“, daß es sich bei „Mohr“ um ein neutrales Wort handele. Trotz sechs Protestveranstaltungen von Linksradikalen bleiben die Figuren bestehen. Gleichwohl hatte die hinter „Sarotti“ stehende Firma Stollwerck bereits auf Kritik reagiert und den Mohren seit 2004 als Markenzeichen abgeschafft.

Es ist nicht das erste Mal, daß die Verwendung des Begriffes oder entsprechender Figuren für Ärger sorgen, immer wieder kommt es in Deutschland zu öffentlichen Diskussionen darum, zuletzt in Frankfurt bei zwei „Mohrenapotheken“. (tw/se)

 

Bildquelle: Wikimedia/Stephan Windmüller/CC BY-SA 3.0

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9 Comments

  1. Bernd Böhm schreibt:

    Die Bezeichnung „Mohr“ gehört zu unserer Kultur wie die „Amerikaner“ aus der Bäckerei, oder das „Zigeunerschnitzel“ in unseren Restaurants. Das sollten wir uns von selbsternannten Bessermenschen nicht vermiesen lassen. Es ist nicht verboten, diese Bezeichnungen zu benutzen und wer diese nicht mag, der soll eben Andere verwenden.

  2. heinz schreibt:

    so sind sie unsere gut-vollpfosten. wo führt das ncoh hin. muss man das dulden oder besser gleich auswandern.

    • heinz schreibt:

      so sind sie unsere gut-vollpfosten. wo führt das noch hin. muss man das dulden oder besser gleich auswandern.

  3. Andreas aus E. schreibt:

    Der „Witz“ an der Sache ist, daß der Sarotti-Mohr zwar etwas albern in der Darstellung ist, aber durchaus Sympathieträger. So ähnlich etwa wie ein Chinese mit dem typischen Chinesenhut auf einer Reispackung, ein federngeschmückter Indianer oder auch ein Deutscher in Krachlederner mit Gamsbart.
    Alles Klischees, klar, aber wer sich darüber aufregt, hat wohl ganz andere Probleme.

    Bin übrigens eben „zuerst“ auf „ZUERST!“ aufmerksam geworden – gleich als Lesezeichen gemerkt.

  4. Dr. W. Schauerte schreibt:

    Man muss so etwas nicht kommentieren. Diese Gesinnungsfaschisten sind einfachnur saublöd. Sie sollten ins Sarottiland auswandern, diese Vollpfosten

    • Manuela Abali schreibt:

      Gebe Ihnen zu 100% Recht..Dieser „Mohr“ begleitet mich seid meiner Kindheit & diese ist über 50. Jahre her….

  5. Elisabeth schreibt:

    Oh Gott, ich kann diese ewigen Nörgeleien über angeblichen Rassismus nicht mehr hören. Es sind doch diese Querulanten, die solche „Probleme“ erst aufwerfen. Ich z. B. kenne niemanden, der bei Sarottimohr rassistisches Gedankengut hat. Mich erinnert der kleine e Kerl an den kleinen Muck, aus dem gleichnamigen Märchen – aber wahrscheinlich werden diese „Gut-Menschen“ demnächst auch darüber Palaver, dass Märchen aus 1001 Nacht rassistisches Gedankengut sind….. Einen Menschen mit dunkler Haut, darf man nicht mehr als schwarzen bezeichnen (unter farbig stelle ich mir aber etwas mehrfarbiges oder farblich nicht namentlich zuuordnenedes vor) aber, wäre es tatsächlich rassistisch, dürfte man einen Menschen mit heller Haut wohl auch nicht mehr einen Weißen nennen. Hat Deutschland eigentlich keine anderen Probleme, als solchen Umnsinn?

  6. Bernhard Elsass schreibt:

    Wir sollten unbedingt den Schwarzwald, das Schwarzbrot aber auch das Weißbrot, die Gelbwurst und vieles mehr umbenennen. Natürlich auch den Weihnachtsmarkt und das Glockengeläut der christlichen Kirchen kann man dann auch abschaffen, nicht vergessen die Kreuze in und auf den Kirchen. Es könnte sich ja jemand gedemütigt und beleidigt fühlen. Am besten wäre es, wenn wir gerade diese Menschen damit beauftragen, natürlich für ein Spitzengehalt, dass sie entscheiden wie die Umbenennung lauten soll. Eine noch und das von ganzem Herzen, armes Deutschland.

    • Teri schreibt:

      Man sollte auch sehr dringend die Bezeichnung „alte weisse Männer“ verbieten – die ist ja sogar dreifach diskriminierend!!!
      alt = Diskriminierung wegen Alter
      weiss = rassistisch
      Mann = Diskriminierung wegen Geschlecht
      Wie können unsere ach so tolle „zeitlose“ Multi-Kulti-Politiker und Mainstream-Medien überhaupt so was zulassen? 😉

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