Grüne Verbots-Partei, Teil 2: Grünen-Fraktionschef Hofreiter fordert Verbot von Diesel- und Benzinautos

8. April 2019
Grüne Verbots-Partei, Teil 2: Grünen-Fraktionschef Hofreiter fordert Verbot von Diesel- und Benzinautos
Kultur & Gesellschaft
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Berlin. In einem Thesenpapier fordert der Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter, daß „ab 2030 nur noch abgasfreie Autos neu zugelassen werden“ dürften. Weiter heißt es darin, daß „der Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor (…) gesetzlich festgelegt werden muß“. Denn für das Erreichen der Klimazeile und den dafür nötigen Umbau der Branche brauche es einen verkehrspolitischen „großen Wurf“. Dazu müsse der entschlossene Ausbau der Elektromobilität vorangetrieben und E-Autos raus aus der Nische geholt werden. Bei dem geforderten Verbot von Diesel- und Benzin-Autos würde ein klarer Fahrplan für Planungssicherheit für Industrie und Beschäftigte nötig.

Vorbilder dafür gibt es im europäischen Ausland, in Norwegen gilt eine solche Regelung etwa ab 2025, in Dänemark ab 2030 und in Frankreich ab 2040. Für das Enddatum 2030 hat sich auch der Bundesrat ausgesprochen.

Die Automobilbranche warnt dagegen vor massiven Jobverlusten, wobei vergangene Woche bereits Tausende Beschäftigte für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstrierten. Klimaschutz stehe nicht im Widerspruch zum Verbrenner, erklärten Gewerkschaften. Mit 800.000 Beschäftigten ist die Autoindustrie weiterhin die größte im Land. Ablehnung für den Vorschlag signalisierte auch die SPD. (tw)

 

Bildquelle: Wikimedia/gemeinfrei

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3 Comments

  1. Olsen schreibt:

    Hofreiter, geh weg! So weit wie möglich! Verschone die Welt mit deinen Idiotien! Geh einfach nur weg! Und nimm deine grüninnen mit.

  2. Fernglas schreibt:

    Ich dagegen schlage vor, mit sofortiger Wirkung alle Sesselfurzer zu verbieten, da deren Co2 Ausstoß bedenklich zu Klimaschädigung beträgt…

  3. Harald Uhlig schreibt:

    In China macht man’s richtig: Dort werden ganze Busflotten in den Großstädten auf Elektro umgerüstet anstatt in chaotischer Weise auf Elektro-PKW-Produktion umzustellen ohne das geklärt ist , wie man den Strom beschafft und verteilt. Damit schafft man sich auch Luft bis zur Klärung, ob das Wasserstoffauto nicht die bessere Alternative ist.

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