Salvini will einheimischen Nachwuchs fördern: „Ein Land ohne Babys ist ein Land im Sterben“

1. April 2019
Salvini will einheimischen Nachwuchs fördern: „Ein Land ohne Babys ist ein Land im Sterben“
International
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Verona. Klare Botschaft: bei einem Treffen von Gegnern der Homo-Ehe hat sich der italienische Lega-Innenminister Salvini für die Unterstützung heterosexueller Paare ausgesprochen. Ihnen müsse geholfen werden, mehr Kinder zu bekommen, sagte Salvini am Samstag beim „Weltkongreß der Familien“ in Verona. Dies sei die Pflicht der Regierung, so Salvini.

In Verona tagen seit Freitag konservative Christen und rechte Politiker, die gegen Abtreibung und Homo-Ehe eintreten. Hinter dem Treffen steht ein christliches Netzwerk evangelikaler Prägung aus den USA.

Programmatisch erklärte Salvini: „Als stellvertretender Ministerpräsident dieses Landes will ich am Ende meiner fünfjährigen Amtszeit danach beurteilt werden, ob die Italiener wieder mehr Sicherheit und Jobs haben und beginnen, wieder Babys bekommen, denn ein Land ohne Babys ist ein Land im Sterben.“ (mü)

4 Comments

  1. Petros schreibt:

    Nicht ein Land stirbt ohne Babys, sondern ein Volk.

  2. Olsen schreibt:

    Recht hat er. In unserem Land klagt man über Fachkräftemangel. Warum wohl? Selbst Fahrschulen klagen über mangelnde Fahrschüler. Warum wohl, Frau Merkel?

  3. Matthias Rahrbach schreibt:

    „…denn ein Land ohne Babys ist ein Land im Sterben.“

    Volltreffer! Unsere Geburtenraten, also die der Einheimischen, sind ebenfalls viel zu niedrig. Ehe und Familie brechen regelrecht auf Populationsebene zusammen. Es wird auf Dauer Folgen haben.

    Mehr dazu, Zahlen über den Hochzeitsmarkt, Literatur und Links bei einem Klick auf meinen Namen.

  4. Bernd Sydow schreibt:

    Grundsätzlich hat Salvini natürlich recht. Aber seine Ausführungen sind zu allgemein und deshalb kritikwürdig. Zunächst fällt auf, daß er das Wort ‚Volk‘ vermeidet. Für den Erhalt der ethnischen und kulturellen Identität ist es freilich notwendig, daß nicht viele Kinder „ansich“ geboren werden, sondern viele Kinder des eigenen, autochthonen Volkes.
    Beispiel: Von meinem Balkon blicke ich auf einen Spielplatz. Vor (ca.) zehn Jahren waren deutsche bzw. deutsch aussehende Kinder gegenüber „südländisch aussehenden“, offenkundig muslimischen Kindern deutlich in der Überzahl. Heute sehe ich so gut wie keine deutschen Kinder mehr, statt dessen eine große Schar muslimischer Kinder (die Mädchen tragen Kopftuch), die überdies großen Lärm macht. Die Gesamtzahl hat sich allerdings erhöht!

    Länder und Staaten lassen sich auf zweierlei Methode erobern: Kurzfristig durch Militär, langfristig durch eine deutlich höhere Geburtenrate von bestimmten (fremdkulturellen) Minderheiten. Hinzu kommt ein weiterer Aspekt: Die übergroße Mehrheit dieser Migranten, die zu unserem christlich-zivilisierten Europa – also auch nach Italien – strebt bzw. schon längst hier ist, entstammt bildungsfernen Unterschichten. Und wie die Erfahrung zeigt, ist die Geburtenrate gerade bei diesen deutlich höher als bei den gebildeten und gut ausgebildeten Bevölkerungsteilen (oft ist die Karriere „wichtiger“ als eigene Kinder).

    Was Thilo Sarrazin in seinem Bestseller „Deutschland schafft sich ab“ prophezeit, dürfte in ähnlicher Form auch für Italien zutreffen!

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